Zeckenprophylaxe – Hundeschutz ist auch Menschenschutz
Die Hochsaison der Zecken steht kurz bevor. Damit steigt wieder die Gefahr für Mensch und Tier, sich mit gefährlichen Krankheitserregern durch die gemeinen Parasiten zu infizieren. Doch wenigstens für die Tiere gibt es wirksame Schutzmaßnahmen. Der Mensch hingegen kann für sich nur indirekt vorsorgen.
Frau Dr. Tina Hölscher, Tierärztin der aktion tier e.V., rät Tierhaltern in diesem Zusammenhang zu so genannten Spot on-Präparaten: „Die Mittel werden auf die Haut des Tieres geträufelt und schützen wirksam vor Zecken. Damit verringert sich aber auch die Gefahr für den Menschen, von einer Zecke gebissen zu werden. Denn wenn der Vierbeiner frei von diesen Parasiten ist, transportiert er sie auch nicht unfreiwillig bis nach hause in die heimischen vier Wände.“ Bevor sich die Zecke fest beißt, krabbelt sie nämlich häufig viele Stunden auf dem Wirtstier herum. Während dieses Zeitraumes wird sie oft abgeschüttelt und sucht sich in der Folge eifrig das nächste Opfer – im Wohnraum sind das eben manchmal auch die menschlichen Bewohner.
Daher bedeutet eine gewissenhafte Prophylaxe gegen Zecken nicht nur Schutz für den Hund. Auch der Mensch kann sich so in größerer Sicherheit wiegen, nicht von den heimtückischen Krankheiten befallen zu werden, die diese Parasiten übertragen.
Die Tierschutzorganisation aktion tier – menschen für tiere e.V. ist mit 210.000 Mitgliedern und 200 Kooperationspartnern eine der größten Tier- und Artenschutzorganisationen Deutschlands.
























Der Hundeliebhaber schrieb am 3. August 2008 um 17:16 Uhr
Ja, Zecken sind wirklich gefährlich! Zum Schutz verwenden wir für unsere Hündin das Medikament Frontline. Insgesamt hatte unsere Stella innerhalb des letzten halben Jahres vielleicht 5 Zecken gehabt, wovon wir 2 noch krabbelnd fangen konnten. Kein schlechtes Ergebnis, oder?