Wenn Hunde und Katzen sich ständig kratzen
Nicht immer sind Flöhe im Spiel, wenn sich unsere Vierbeiner unentwegt kratzen. Es kann sich auch um einen Befall mit Herbstgrasmilben handeln. Die Herbstgrasmilbe gehört zu den Spinnentieren, sie ist weltweit verbreitet und findet sich häufig auf Wiesen und in Gärten. Jetzt im Herbst schlüpfen die Larven der Milbe und lauern bevorzugt auf Grashalmen auf ihre Opfer. Die erkennen sie am Geruch, Hunde und Katze gehören ebenso dazu wie Menschen. Die Larven lassen sich von den Grashalmen abstreifen und suchen dann ein geschütztes Plätzchen, wo sie mit ihren Mundwerkzeugen die Haut anbohren. Dabei sondern sie ein Sekret ab, das die unteren Hautschichten auflöst. Diese Mischung dient ihnen dann als Nahrung. Herbstgrasmilben saugen zwar kein Blut wie Flöhe oder Zecken, die Folgen für das Opfer sind aber vergleichbar: Das Immunsystem reagiert auf den Speichel der Parasiten mit stark juckenden Quaddeln. Gerade sehr junge Milben sind mit bloßem Auge kaum zu erkennen, sie sind gerade mal 0,3 Millimeter groß. Um festzustellen, ob Hunde oder Katzen befallen sind, legt man neben ihren Schlafplatz ein großes Stück weißes Papier. Das lockt die Tiere an und verrät ihre Anwesenheit. Zur Behandlung befallener Tiere sollte das Fell zunächst sorgfältig ausgebürstet und die Haut anschließend mit einem geeigneten chemischen Mittel aus der Apotheke oder vom Tierarzt eingerieben werden. “Obwohl in vielen Online-Foren dafür geworben wird: Neemöl – das Öl des Neembaums – hilft nur gegen die Eier der Herbstgrasmilben, und die liegen im Gras”, erklärt Dr. Rolf Wilcken, Leiter der Abteilung Kleintiere der Tierklinik Hochmoor im münsterländischen Gescher. “Bereits geschlüpften Tieren und solchen, die im Fell sitzen, kann es nichts anhaben.”
Quelle: Newsletter TASSO e.V. vom 01. November 2009
























Katzenbaum für zuhause, sinnvoll? | Haustierepflegetipps schrieb am 17. November 2009 um 09:06 Uhr
[...] und braucht nicht zwingend einen Kratzbaum. Doch der Katzenbaum gilt auch als sehr beliebter Schlafplatz für Katzen. Das liegt vor allem daran, dass diese Tiere sehr gerne höher gelegen schlafen. Katzen schlafen [...]
Zelina schrieb am 24. März 2010 um 19:31 Uhr
die viecher einfach öfters waschen, dann wird es schon. ich glaube sonst braucht man kein grosses bohai drum machen.
Anika schrieb am 29. Juni 2010 um 10:45 Uhr
Wenn sich die Tiere kratzen, muss es aber nicht immer nur an Parasiten liegen. Wobei man, wenn man entsprechende Vorbeuge trifft, weder mit Flöhen noch mit anderen Plagegeistern Probleme haben sollte.
lg
Anika
Tina Ullhaus schrieb am 27. Juli 2010 um 15:24 Uhr
Mein Hund tut sich auch sehr schwer bei der Flüßigkeitsaufnahme. Normalerweise bekommt sie nur Trockenfutter. An Hitzetagen geben wir ihr auch Dosenfleisch – Natürlich bekommt er auch eine mit wasser hingestellt.
Vierbeinerfreund schrieb am 16. August 2010 um 11:07 Uhr
Das kratzen der vierbeiner ist sehr lästig. Wir hatten das problem auch schon. Wir haben etwas aus der Apotheke gekauft das war sehr gut und nicht mit viel aufwand. Ich weiß aber leider nicht mehr wie es heißt.
pimpmyfoto schrieb am 17. Januar 2011 um 10:40 Uhr
Da hört man ja vielleicht Sachen! Den Artikel finde ich richtig gut, denn wenn mein Hund keine Läuse hat und ich da schon nachgesehen habe, was das nicht alles sein könnte, und dann kratzt sie sich aber immer noch….tja, dann werde ich so nebenbei richtig nervös. Also, danke für den Hinweis!