Tierisch fit in Erster Hilfe

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Zahlreiche Tierfreunde trafen sich am vergangenen Wochenende im Gasthof Fürstenhof in Erfurt zum Erste- Hilfe-Lehrgang für Tierbesitzer. Das von der Tierrettung Thüringen e. V. organisierte Seminar vermittelte Tierhaltern wichtige Kenntnisse zur Erstversorgung verunglückter bzw. sich in einer Notsituation befindlicher Tiere.

80 Prozent aller Todesfälle von Haustieren durch Unfälle oder Vergiftungen könnten verhindert werden, wenn der Tierbesitzer über ausreichendes Grundlagenwissen in Erster Hilfe verfügen würde. Mit diesen Worten eröffnete Alfred Maurer den Erste-Hilfe-Lehrgang für Haustierbesitzer, der am vergangenen Wochenende in Erfurt stattfand und von der mobilen medizinischen Tierrettung Thüringen organisiert wurde. Problematisch ist vor allem, dass viele Haustierbesitzer sich meist gar nicht bewusst sind, dass ihre richtige Reaktion im Ernstfall über Leben und Tod ihres Schützlings entscheidet.  weiterlesen »

Schnecken aufs Korn nehmen – aber Bello schützen

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Aufgrund des milden Winters und des feuchten Frühlings befürchten Hobbygärtner und Landwirte, dass in diesem Jahr die Schneckenplage noch größere Ausmaße annehmen könnte als in den vergangenen Jahren. Eine Schnecke kann im Jahr bis zu 600 Nachkommen produzieren, die dann in Garten und Feld die ungeliebten Fraßschäden anrichten. Tipps zur Bekämpfung der Schnecken reichen von Bierfallen über Schneckenzaun und dem mühsamen Einsammeln bis hin zum Einsatz von Schneckenkorn. Diese wirksamen Fraßgifte enthalten in der herkömmlichen Form meist Metaldehyd oder Methiocarb-Substanzen, die allerdings nicht nur gegen Schnecken helfen. Sie können besonders für freilaufende Hunde und Katzen sowie andere Lebewesen zur Vergiftungsgefahr werden.  weiterlesen »

Unterschätzte Gefahr für Hunde: Schneckenkorn

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Die Situation ist bekannt: Schnecken lieben es, Blumen und Gemüsepflanzen anzuknabbern. Sehr zur Verärgerung aller Hobbygärtner. Nur allzu oft wird den Plagegeistern mit Schneckenkorn zu Leibe gerückt. Weniger bekannt ist, dass diese chemische Keule für Hunde sehr schnell tödlich enden kann.
Das im Schneckenkorn enthaltene Metaldehyd ist ein Nervengift, das der Hund über den Kontakt mit dem Schneckenkorn aufnimmt, auch wenn er sich nur die Pfoten leckt. Laut Aussage von Veterinärmedizinern reiche schon eine geringe Menge aus, um einen Hund in ernsthafte Gefahr zu bringen. weiterlesen »

Giftige Pflanzen: Gefahr für tierische Hausgenossen

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(animal) Die Katze nagt den Ficus an, der Hund beißt in den Philodendron – viele Haustiere haben Pflanzen “zum Fressen” gerne. Allerdings können sie nicht unterscheiden, welche Pflanzen für sie giftig sind und welche nicht. Einige Pflanzen sind für Tiere giftig. Zu diesen Pflanzen gehören Ficus benjamini, Dieffenbachien und Philodendron, die nach Verzehr bei Tieren zu Erbrechen, Durchfall, Apathie, Speichelfluss und erweiterten Pupillen führen können. Tierhalter sollten giftige Zimmerpflanzen im Garten und der Umgebung der Haustiere vermeiden.
Für Katzen können zum Beispiel Efeu, Ginster, Hortensie, Alpenveilchen, Buchsbaum, Maiglöckchen, Narzissen, Nelken und Weihnachtsstern gesundheitsschädigend sein. Hunde, Vögel und Kleintiere reagieren empfindlich auch auf Aloe (Bitterschopf), Begonie, Lilie, Christusstern, Einblatt, Fensterblatt, Flamingoblume und Fettpflanze. weiterlesen »