Über 90 Prozent der Deutschen würden Mietshaus mit Hund und Katze teilen

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Kleintierhaltung ist in deutschen Haushalten grundsätzlich erlaubt, für Hunde und Katzen hingegen bedarf es oftmals der Zustimmung des Vermieters. Dabei würden neun von zehn Deutschen (91,7 Prozent) als Mieter in ein Haus ziehen, in dem Hunde- und Katzenhaltung erlaubt ist.

Das ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage des Bremer Marktforschungsinstituts TheConsumerView (TCV), bei der bundesweit 700 Tier- und Nicht-Tierhalter befragt wurden.  weiterlesen »

Studie: Für Dreiviertel aller Hundehalter sind die Bedürfnisse ihrer Tiere sehr wichtig

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Hunden in Deutschland geht es grundsätzlich gut. Aber werden in der Beziehung zwischen den Tieren und ihren Haltern wirklich die Bedürfnisse an beiden Enden der Leine befriedigt?

„Ganz überwiegend ja“, fand Dr. Silke Wechsung bei einem Forschungsprojekt am Psychologischen Institut der Universität Bonn mit knapp 2.800 Teilnehmern heraus.

„78 Prozent aller deutschen Herrchen und Frauchen kümmern sich nicht nur um ihr eigenes Wohl, sondern gehen auch umfassend auf die arteigenen Bedürfnisse ihrer Vierbeiner ein“, so Dr. Wechsung weiter. Insgesamt teilte die Wissenschaftlerin die Hundehalter hierzulande auf Grundlage ihrer Ergebnisse in drei unterschiedliche Haupttypen ein: weiterlesen »

Aktuelle Umfrage: Zwei Drittel der Deutschen möchten später in einer Senioreneinrichtung mit Tieren leben

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Zwei von drei Deutschen würden im Alter gern in eine Senioreneinrichtung ziehen, die Heimtierhaltung erlaubt. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage des Bremer Marktforschungsinstituts TheConsumerView (TCV).

Besonders junge Menschen können sich gut vorstellen, ihren Lebensabend einmal gemeinsam mit Hund, Katze, Wellensittich und Co. zu verbringen.

„95,5 Prozent der befragten 18- bis 24-Jährigen würden sich für ein Seniorenheim entscheiden, in dem auch Heimtiere leben dürfen“, so Uwe Friedemann von TCV. „Tierhalter in dieser Altersgruppe haben oft eine sehr starke emotionale Bindung zu ihrem Gefährten. Vielen jungen Erwachsenen gefällt deshalb der Gedanke, möglichst lange mit Heimtieren zusammen leben zu können.“ weiterlesen »

Bakterienkrankheit Leptospirose bei Hunden immer mehr verbreitet

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Studie: Derzeitige Impfstoffe schützen Hunde nur unzureichend / Auch Halter gefährdet

So gern wir unsere heimischen Vierbeiner haben, so sehr sollte man sich bewusst sein, dass Haustiere auch potenzielle Krankheitsüberträger sind. Die sogenannte Leptospirose ist eine dieser Zoonose genannten Infektionskrankheiten, die von Tier zu Mensch übertragen wird. Fachleute beunruhigt aktuell die auftretende Häufigkeit der Leptospirose bei Hunden. Als Vorbeugung steht nur ein Anfang der 1970er-Jahre in Europa eingeführter Impfstoff zur Verfügung, der den Hund aber lediglich gegen zwei der inzwischen rund 250 bekannten Leptospirose-Erregerarten (Serovare) schützt. Wegen des relativ kurzen Impfschutzes sollte diese Impfung zudem – im Gegensatz zu den anderen üblichen Impfungen – nicht in dreijährigem, sondern jährlichem Abstand wiederholt werden. weiterlesen »

Das wurmt Hund und Katze

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Wenn Hunde beim Spaziergang überall schnuppern, lecken und dabei womöglich Aas fressen oder Katzen eine Maus als Freundschaftsbeweis mit nach Hause bringen, verhalten sie sich zwar artgerecht, aber aus der Sicht des Menschen unhygienisch. Die Tiere kommen so ständig mit Parasiten in Kontakt. Man unterscheidet Haut- oder Ektoparasiten und innere oder Endoparasiten, zu denen die Würmer gehören. Ektoparasiten wie Zecken, Flöhe und Läuse können mit Halsbändern oder den modernen Spot-on-Präparaten zum Auftropfen auf die Haut abgewehrt und bekämpft werden. Gegen Würmer gibt es ein solches modernes Spot-on-Präparat nur für die Katze. Hunde erhalten ihre Wurmkur häufig in Form von Tabletten. Für Hunde und Katzen gilt gleichermaßen: „Eine regelmäßige Entwurmung ist der einzige Schutz vor Würmern für unsere Haustiere  – und ihre Besitzer“, sagt Dr. Silke Ellerkamp, Tierärztin aus Ahlen. weiterlesen »

Hunde und Katzen sorgen für ein entspanntes Zusammenleben

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Menschen, die eine vertrauensvolle Beziehung zu ihrem Heimtier pflegen, kommen besser mit ihrem Lebenspartner zurecht. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie aus den USA, die Beziehungen zwischen Menschen und Tieren untersucht hat.

„Das Vorhandensein eines liebenden Heimtiers hilft, die Spannungen, die aus Konflikten zwischen Mitgliedern eines Haushaltes resultieren, aufzulösen“, so die Psychologin Dr. Lisa Beck vom Bryn Mawr College, USA, in ihrer Studie. In der Untersuchung wurden 192 verheiratete Personen befragt, die entweder einen Hund, eine Katze oder beides besaßen. weiterlesen »

Studie belegt: Frauen mit Hund wirken attraktiver

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Hundehalterinnen haben eine anziehendere Wirkung als Frauen, die keinen Hund an ihrer Seite haben. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Studie zum Thema “Psychologie des ersten Eindrucks”, die kürzlich auf der Internationalen Mensch-Tier-Konferenz in Tokio vorgestellt wurde.

“Tatsächlich gab die überwiegende Mehrheit der Befragten an, den Frauen mit Hund mehr Selbstdisziplin, Geduld und Familiensinn und eine optimistische Lebenshaltung zuzuschreiben”, erläutert Professor Reinhold Bergler vom Institut für Psychologie der Universität Bonn das Studienergebnis.

In seiner Untersuchung ging er zusammen mit Prof. Dr. Tanja Hoff von der Evangelischen Fachhochschule Freiburg im Breisgau der Frage nach, inwiefern ein Hund den ersten Eindruck, den man von einer Frau hat, beeinflusst. Dazu bekamen 420 repräsentativ ausgewählte männliche und weibliche Befragte Bilder vorgelegt, auf denen eine Frau mit Hund und auf einem weiteren Bild dieselbe Frau ohne Hund abgebildet war. Insgesamt gaben die Befragten ihre Urteile zu drei Frauen verschiedener Altersgruppen mit und ohne Hund ab.

“Das Foto mit Hund bewirkte eindeutig mehr Zustimmung zu den Aussagen, dass diese Frau schneller Gesprächskontakt findet, zufriedener mit ihrem Leben ist, mehr Freunde hat, lebhafter, optimistischer und sympathischer ist als das Bild der selben Frau ohne Hund”, so Bergler weiter. “Und: Frauen mit Hund wirken eindeutig gesundheitsbewusster.” Quelle: IVH

Turn-Trainer Hund: So kommen Kinder in Bewegung

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Ständiges Sitzen vor Computer oder Fernseher und viel zu wenig körperliche Bewegung Kinder und Jugendliche leiden immer häufiger unter chronischem Bewegungsmangel. Ärzte schlagen Alarm, denn bereits bei vielen Vorschulkindern werden zunehmend Einschränkungen der motorischen Fähigkeiten festgestellt.
Wie aber lässt sich den Kleinen die elementare Freude an der Bewegung wieder vermitteln? Ein Modellprojekt der Forschergruppe um Nancy R. Gee, Psychologin an der State University of New York, könnte hier wegweisend sein: Die Wissenschaftler ließen vier Mädchen und zehn Jungen im Alter von vier bis sechs Jahren verschiedene Turnübungen durchführen: z.B. Hochspringen, Laufen über den Schwebebalken oder einen Hinderniskurs überwinden.

Zuerst turnten die Kinder die Übungen allein, dann kamen Therapiehunde als Vorturner ins Spiel. Jeweils ein Hund führte die Übungen entweder kurz vor oder gleichzeitig mit dem Kind aus. Ergebnis: Die Kinder bewegten sich schneller, fühlten sich eindeutig von dem Vierbeiner motiviert.

Christine Rogall, Diplom-Pädagogin am Institut für soziales Lernen mit Tieren, bestätigt: Hunde machen es uns wesentlich leichter, Kinder zu motivieren und sie emotional zu erreichen. Von den Tieren fühlen sie sich so angenommen, wie sie sind. Das macht ihnen Mut, aus sich herauszugehen und in Bewegung zu kommen.

Hunde fördern damit aber nicht nur die körperliche, sondern auch die geistige Beweglichkeit: Motorische Fähigkeiten und Sprachentwicklung sind im menschlichen Gehirn eng miteinander verknüpft so ist etwa die Hälfte unseres motorischen Kortex für das Sprechen zuständig. Die New Yorker Wissenschaftler plädieren deshalb nach dem Modellprojekt mit den Vorschulkindern für den verstärkten Einsatz von Therapiehunden in Sprech- und Sprachentwicklungsprogrammen. Fazit: Hunde bringen nicht nur den menschlichen Körper in Bewegung, sondern auch die grauen Zellen.

Quelle: IVH

Tierliebe weiter auf Wachstumskurs

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5, 3 Millionen Hunde – und immer mehr Katzen

In deutschen Haushalten leben über 23 Millionen Hunde, Katzen, Ziervögel und Kleintiere - erneut mehr als im Vorjahr. Hinzu kommen viele Millionen Zierfische in Aquarien und Gartenteichen.

Katzen und Hunde führen die Beliebtheitsskala an

Die Liebe der Deutschen zu ihren Heimtieren ist ungebrochen. Das gilt ganz besonders für die vierbeinigen Familienmitglieder.
So lebten 2006 rund 200.000 Katzen mehr unter deutschen Dächern als im Vorjahr. Die Anzahl der Stubentiger legte damit um 2,6 Prozent auf insgesamt 7,8 Millionen zu. Damit lebt heute in mehr als jedem siebten deutschen Haushalt eine Katze. Die Hundepopulation konnte mit 5,3 Millionen Tieren (in 13,3 Prozent der Haushalte) das hohe Niveau des Vorjahres halten. Auch Kleintiere erfreuten sich erneut zunehmender Beliebtheit: In mehr als 2,1 Millionen Haushalten leben insgesamt 6,3 Millionen Meerschweinchen, Kaninchen & Co - immerhin 100.000 mehr als im Jahr zuvor. weiterlesen »

Beruhigungsmittel für Hunde

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Ängstliche Hunde, die jedes Mal ein großes Chaos hinterlassen, wenn sie ihr Besitzer einmal länger als zehn Minuten allein lässt, können in Amerika inzwischen mit einem Medikament behandelt werden: Der Wirkstoff Fluoxetine, den man aus dem bekannten Antidepressivum Prozac kennt, wurde vom Pharmakonzern Eli Lilly tiergerecht verändert. Das neue Tiermedikament mit dem schönen Namen “Reconcile” (”Ausgleich”) lässt sich vom Hund zerkauen und wurde mit einem Geschmack versehen, den Bello mag. Das Vierbeiner-Prozac ist nur der neueste unter einer ganzen Reihe von Wirkstoffen, die speziell bei Tierhaltern vermarktet werden. weiterlesen »