Herzwurm als “Urlaubsmitbringsel”

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Der Sommerurlaub war wunderschön, alle erholten sich gut, und selbst der Familienhund, der diesmal mit durfte, fühlte sich offenbar pudelwohl. Doch der Schein kann trügen, denn allzu gerne trägt der Hund unerwünschte Mitbringsel in sich, die für ihn später gefährlich werden können. Neben den bekannteren und zunehmend verbreiteten Krankheiten wie Anaplasmose, Babesiose und Ehrlichiose (alle drei werden durch Zecken übertragen) oder Leishmaniose (durch die Sandmücke übertragen) kann auch die sogenannte Herzwurmkrankheit (Dirofilariose) ein solches unerfreuliches „Souvenir“ sein. Sie führt zu lebensbedrohlichen Herz- und Lungenbeschwerden; auch ein Befall der großen Herzgefäße und der Leber sowie eine Bauchwassersucht sind möglich.

Verursacher ist ein etwa ein Millimeter dicker und bis zu 35 Zentimeter langer Fadenwurm namens Dirofilaria immitis. Er nistet sich vor allem in großen Blutgefäßen, die an die Lunge angrenzen, ein, weshalb der Name „Herzwurm“ etwas irreführend ist. weiterlesen »

Verbreitung von Giardien nimmt zu

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Tierärzte registrieren mit Besorgnis das vermehrte Auftreten von Giardien. Die hauptsächlich im Mittelmeerraum diagnostizierten Darmparasiten treten immer häufiger auch in unseren Regionen auf, oft eingeführt durch mitgebrachte Tiere. Fachleute schätzen, dass mittlerweile jeder vierte Hund in Deutschland infiziert ist.

Giardien sind einzellige Parasiten, die sich im Dünndarm von Hunden und Katzen einnisten, wo sie sich rasant vermehren. Die Darmparasiten sind Erreger der Giardiose, einer ernstzunehmenden Erkrankung, die vor allem Welpen und Jungtiere gefährdet und zu gravierenden Entwicklungsstörungen führen kann. „Giardien schädigen die Dünndarmschleimhaut und verursachen scheinbar unbehandelbare Durchfälle“, erklärt Martina Schnell, Heimtier-Referentin von VIER PFOTEN. Durch den Kot gelangen sie ins Freie und können hier monatelang überleben – bis sie vom nächsten Tier aufgenommen und auf diese Weise weiter verbreitet werden. weiterlesen »

Bakterienkrankheit Leptospirose bei Hunden immer mehr verbreitet

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Studie: Derzeitige Impfstoffe schützen Hunde nur unzureichend / Auch Halter gefährdet

So gern wir unsere heimischen Vierbeiner haben, so sehr sollte man sich bewusst sein, dass Haustiere auch potenzielle Krankheitsüberträger sind. Die sogenannte Leptospirose ist eine dieser Zoonose genannten Infektionskrankheiten, die von Tier zu Mensch übertragen wird. Fachleute beunruhigt aktuell die auftretende Häufigkeit der Leptospirose bei Hunden. Als Vorbeugung steht nur ein Anfang der 1970er-Jahre in Europa eingeführter Impfstoff zur Verfügung, der den Hund aber lediglich gegen zwei der inzwischen rund 250 bekannten Leptospirose-Erregerarten (Serovare) schützt. Wegen des relativ kurzen Impfschutzes sollte diese Impfung zudem – im Gegensatz zu den anderen üblichen Impfungen – nicht in dreijährigem, sondern jährlichem Abstand wiederholt werden. weiterlesen »

Zeckenprophylaxe – Hundeschutz ist auch Menschenschutz

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Die Hochsaison der Zecken steht kurz bevor. Damit steigt wieder die Gefahr für Mensch und Tier, sich mit gefährlichen Krankheitserregern durch die gemeinen Parasiten zu infizieren. Doch wenigstens für die Tiere gibt es wirksame Schutzmaßnahmen. Der Mensch hingegen kann für sich nur indirekt vorsorgen. weiterlesen »

Zecken-Alarm: Hunde sind besonders gefährdet

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Experten warnen vor der unbehandelt tödlich verlaufenden Babesiose-Infektion

Die im Volksmund “Hundemalaria” genannte Babesiose des Hundes ist weiter auf dem Vormarsch. Übertragen werden die Bakterien durch Auwaldzecken, die inzwischen aus ihrer Winterruhe erwacht sind und gierig auf Opfer lauern.

Der diesjährige Winter war zwar ungewöhnlich lang, aber insgesamt eher mild. Aufgrund der fehlenden zweistelligen Minusgrade werden somit Heerscharen von Zecken überlebt haben. Die winzigen Spinnentiere lauern nun im kniehohen Gras oder niedrigen Büschen auf ihre Opfer, die sie an deren Ausdünstungen erkennen. Bei unmittelbarem Kontakt mit dem Opfer lassen sie sich vom Halm oder Ast abstreifen und suchen eine warme Körperstelle mit möglichst dünner Haut. Dort stechen sie zu, saugen Blut und “spucken” unverdauliche Blutbestandteile von Zeit zu Zeit in die Wunde zurück. Eine Blutmahlzeit kann so mehrere Tage andauern. weiterlesen »

Neue Zeckenart gefährlich für Hunde

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Der Klimawandel mit seinen warmen und regenreichen Wintermonaten ver�ndert auch die Lebensweise der Zecken. Sie sind jetzt bereits das ganze Jahr aktiv und dringen rasant in neue Lebensr�ume vor. Damit steigt f�r Menschen die Gefahr der �bertragung von gef�hrlichen Infektionen wie Borreliose und der Fr�hsommer-Meningo-Enzephalitis (FSME). Mit der Auwaldzecke breitet sich derzeit eine neue Art in Deutschland aus, die beim Hund die Babesiose � das so genannte Hundemalaria � �bertr�gt. Die Waldexperten der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) raten dringend zu Vorsichtsma�nahmen bei Aufenthalten in der Natur.
Die Zecke als �berlebensk�nstler hat sich offenbar dem ver�nderten Lebensumfeld angepasst. Sie f�llt erst ab einer Temperatur unter sieben Grad in ihren Winterschlaf � fehlende Frosttage sorgen jedoch daf�r, dass die Zecken fr�her in Aktion treten und dass auch ihre Eier unbeschadet �berleben. Mit Folgen f�r Mensch und Tier, denn die Gefahr eines Zeckenbisses bereits in dieser Jahreszeit steigt damit an: Jede dritte Zecke tr�gt Borrelien, mit der Lyme-Borreliose �bertragen wird. J�hrlich erkranken rund 50.000 Menschen in Deutschland an dieser gef�hrlichen Krankheit, die Nervensystem, Gelenke und Gewebe sch�digt. �Wer glaubt, dass in seinem Umfeld keine Infektionsgefahr besteht, der t�uscht sich, denn �berall in Deutschland wird die Borreliose von Zecken �bertragen�, erkl�rt Dr. Wolfgang von Geldern, Pr�sident des Bundesverbandes der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald.

Die sog. Fr�hsommer-Meningo-Enzephalitis (FSME) ist trotz ihres Namens nicht auf diese Jahreszeit beschr�nkt. Die durch Hirnhaut- oder Gehirn-Entz�ndung gekennzeichnete Krankheit wird durch Zeckenbisse verursacht. Zecken, die das FSME-Virus �bertragen, treten bislang haupts�chlich in den s�dlichen Landesteilen wie Baden-W�rttemberg und Bayern auf. Doch diese Risikogebiete mit ihrer FSME-Verbreitung werden seit Jahren kontinuierlich gr��er. Dr. Wolfgang von Geldern: �Bislang war nur der S�den betroffen, doch die infizierten Zecken sind auf dem Vormarsch weiter nach Norden.� Die Zecken wandern aufgrund der f�r sie g�nstigen Klimaver�nderungen in neue Lebensr�ume vor und wurden von Forschern bereits in Tschechien, Finnland und nur 200 Kilometer vom Polarkreis entfernt entdeckt.W�hrend es keinen Impfstoff gegen die Borreliose gibt, kann man sich vor FSME durch eine Impfung sch�tzen. Die Gesundheitsbeh�rden empfehlen Menschen, die in den Risikogebieten leben oder dort Urlaub machen wollen, eine Impfung als pr�ventive Ma�nahme.

Mit der Auwaldzecke ist eine gr��ere und buntere Zeckenart auf dem Vormarsch, die beim Hund die gef�hrliche Babesiose �bertr�gt. Die auch als Hundemalaria bezeichnete Krankheit zerst�rt die roten Blutk�rperchen und f�hrt innerhalb weniger Tage nach dem Stich zum Tod. Die Auwaldzecke liebt feuchtere Gebiete wie Auw�lder und Moore. Eine neue Studie hat folgende Gebiete mit besonders starker Verbreitung gezeigt: Berlin, Frankfurt, Magdeburg, Leipzig und T�bingen. Tier�rzte raten Hundehaltern zu einem fr�hzeitigen Schutz durch Zeckenhalsb�nder und Shampoos mit speziellen Wirkstoffen. Spot-on-Pr�parate werden direkt auf die Haut aufgetragen oder im Fell verrieben. Diese Schutzma�nahmen helfen auch bei gew�hnlichen Zecken.

Die Experten der SDW raten zu drei wichtigen Vorsichtsma�nahmen, damit der Aufenthalt in der Natur zeckenbissfrei und ohne Krankheitsfolgen bleibt.
1. Geb�sch, Unterholz und hohe Gr�ser meiden, denn Zecken fallen nicht etwa � wie oft behauptet � vom Baum, sondern warten in diesen Bereichen auf ihren Wirt, von dem sie beim Vorbeigehen abgestreift werden.
2. Nach dem Spaziergang unbedingt Kleidung und K�rper nach Zecken absuchen. Sie sollten innerhalb von zw�lf Stunden entfernt werden, da das Infektionsrisiko mit der Saugdauer steigt. Die gesamte Zecke sollte vorsichtig herausgedreht werden. Die Zecke sollte anschlie�end unbedingt get�tet werden, weil sie auch ohne Blut lange �berleben kann.
3.Helle und geschlossene Kleidung sch�tzt vor Zecken. Festes Schuhwerk und lange Hosen erschweren der Zecke das Finden einer Fl�che zum Blutsaugen.

Eine Zusammenfassung �ber m�gliche Gefahren im Wald bietet das Informationsblatt �Augen auf im Wald! Gefahr erkannt – Gefahr gebannt�. Es kann zum Preis von 25 Cent pro St�ck zuz�glich Porto bei der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, LV Bayern, Tel.: 089 – 284 394 bestellt werden. Das Infoblatt ist auch f�r Kinder geeignet.
Zahlreiche Informationen finden Sie im Internet, z.B. unter

Parasitenschutz für Haustiere

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Der Deutsche Tierschutzbund geht aufgrund des milden Winters davon aus, dass dieses Jahr früh mit Insekten zu rechnen ist, die im schlimmsten Fall für Haustiere tödliche Krankheiten übertragen können. Für Kaninchen besteht die Gefahr, an der durch stechende Insekten übertragbaren Myxomatose sowie an der Chinaseuche zu sterben. Zecken können einen Erreger übertragen, der beim Hund die so genannte Hundemalaria hervorruft. Unbehandelt führt diese Erkrankung innerhalb nur weniger Tage zum Tod des Tiers. Daher rät der Verband allen Tierbesitzern frühzeitig mit prophylaktischen Maßnahmen zu beginnen.
Vor allem Zecken lauern vielerorts bereits darauf, Gassi gehende Hunde zu befallen, wobei gefährliche Krankheiten übertragen werden können, wie zum Beispiel die Babesiose. Diese Erkrankung wird auch „Hundemalaria“ genannt, weil sie in ihrem Krankheitsbild der menschlichen Malaria mit Fieberschüben ähnlich ist. Unerkannt oder zu spät behandelt, kann sie für den Hund schon wenige Tage nach der Infektion tödlich enden. Hundehalter sollten sich bei einem Tierarzt über die Möglichkeiten der Prophylaxe informieren und die Tiere bis in den Spätherbst ausreichend gegen Zecken schützen und sie nach jedem Wald- und Wiesen-Spaziergang nach Zecken absuchen.

Bei Kaninchen können tödlich verlaufende Krankheiten, wie „Rabbit Hemorrhagic disease“ (RHD), die sogenannte Chinaseuche, und Myxomatose auftreten. Von blutsaugenden Insekten wird die Krankheit von Tier zu Tier transportiert. Treten Symptome wie Erstickungskrämpfe, plötzliche Apathie, Appetitlosigkeit, Atemnot, blutiger Nasenausfluss und blutiger Urin auf, sollte der Kaninchenhalter sofort an die nicht therapierbare Chinaseuche denken, die sehr häufig tödlich verläuft. Eine weitere für Kaninchen sehr gefährliche Krankheit ist die Myxomatose, die ebenfalls durch blutsaugende Insekten (Flöhe, Mücken) übertragen wird und fast ausnahmslos tödlich endet. Um die Gefahr einer Erkrankung zu minimieren, sollten schon jetzt geeigneten Vorsorgemaßnahmen, Schutzimpfungen sowie Insektenbekämpfungen in Absprache mit dem Tierarzt erfolgen.

Auch Katzenhaltern empfiehlt der Deutsche Tierschutzbund, seine Haustiere prophylaktisch gegen Flöhe und Zecken zu schützen.

Wenn es Struppi juckt und er seine Haare verliert

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Mangelernährung, Parasitenbefall, Hormonstörungen oder Stress?

Der Zustand des Fells und der Haut des Hundes ist ein Spiegel seiner Gesundheit. Die meisten Hunde wechseln ihr Fell zweimal im Jahr - im Frühling und im Herbst. Wie und wann ein Hund sein Sommer- oder Winterfell verliert, ist von Rasse, Temperatur und der Länge des Tageslichts abhängig. Weil in der Wohnung Temperatur und Helligkeit im Jahr recht gleichmäßig sind, kann es zu einem dauernden Haarwechsel kommen, der keine besondere Bedeutung hat.

Leidet ein Hund unter starkem Haarausfall - vielleicht mit haarlosen Stellen, eine so genannte Alopezie, die nicht durch Kratzen, Scheuern oder Lecken hervorgerufen sind - oder zeigt er ein mattes, stumpfes oder aber fettiges, öliges Fell, juckt es oder hat er Ekzeme, dann stimmt etwas nicht. weiterlesen »

Hundemalaria in Deutschland: Landkarte zeigt Schwerpunktregionen

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Bei mehr als 1.500 Hunden sind in Deutschland im letzten Jahr die Erreger der Hundemalaria (Babesiose), einer dem Krankheitsbild der menschlichen Malaria ähnlichen Infektionskrankheit, nachgewiesen worden. Unbehandelt stirbt der Hund in der Regel nach wenigen Tagen oder Wochen. Eine neue Übersichtskarte zeigt die weite Verbreitung dieser Krankheit in Deutschland. weiterlesen »