Hund am Spielplatz: Brutale Schlägerei

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München/Unterschleißheim„Mein Hund darf auf den Spielplatz. Warum soll ich ihn denn anbinden? Ich lasse ihm freien Lauf.“
Vor Gericht sieht sich Susanne S. (46) in diesem Punkt absolut im Recht. Dass der Großvater eines kleines Kindes den Schäferhunde-Mischling im Sandkasten fotografierte, empfand sie jedoch als himmelschreiendes Unrecht. Sie stürmte auf Thomas S. (51) los, wollte ihm die Kamera aus der Hand reißen. Nachdem dieser die Kamera nicht herausrückte, brachte ihr Freund Matthias Z. den 51-Jährigen mit brutaler Gewalt zu Boden. weiterlesen »

Hund und Baby: Beschnuppern ohne Probleme

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Ein neues Baby im Freundeskreis und die Eltern laden zum ersten Besuch ein oder kündigen ihr Vorbeikommen an. Viele Hundehalter sind dann unsicher, wie sie die erste Begegnung von Hund und Baby richtig gestalten können.

Damit das Kennenlernen für alle Beteiligten ein Erfolg wird, sollten Hundebesitzer wie auch frisch gebackene Eltern einige Dinge beachten.

„Probleme lassen sich vermeiden“, meint der Hunde-Experte und Buchautor Dr. Gerd Ludwig. „Alles, was Hundehalter und Eltern dazu aufbringen müssen, ist ein wenig Vorsicht, Umsicht und Rücksicht.“ weiterlesen »

Hund und Kind – wie kommen sie miteinander klar?

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Hier einige Tipps, die weiterhelfen können, Probleme zwischen Hund und Kind zu vermeiden:
Als allererstes: Denken Sie hundisch! nicht logisch!

  • das Kind isst immer zuerst und dann bekommt der Hund Futter, im Rudel frisst auch der Ranghöhere zuerst und der Welpe wird dies so verbinden, dass wenn das Kind zuerst isst, er folglich der Rangniedrigere ist (gilt auch bei   anderen Haustieren wie Katze, Hase etc.)
  • lassen sie ihr Kind von Anfang an, die Futterschüssel des Welpen wegnehmen, während er frisst und sie ihm nach kurzer Zeit wieder geben. Der Hund lernt so, dass er sein Futter wiederbekommt und wird niemals in Versuchung kommen, zu knurren oder gar zu beissen, wenn das Kind an die Futterschüssel geht. weiterlesen »

Kinder und Tiere: Tipps zur Hygiene im Haushalt

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Ein Hund, der einem kleinen Kind über das Gesicht leckt, Katzen, die im Kinderbettchen Dauergäste sind, oder Wellensittiche, die beim Essen auf der Schulter des Sohnes sitzen – mehr oder weniger angenehme Vorstellungen für Eltern, die überlegen, ein Heimtier anzuschaffen.

“Grundsätzlich sind Tiere gut für Kinder – auch aus hygienischer Sicht. Denn für eine gesunde Entwicklung der kindlichen Abwehr ist es gut, einen tierischen Trainingspartner zu haben”, so Dr. Andreas Schwarzkopf, Facharzt für Mikrobiologie und Infektionsepidemiologie und Sachverständiger für Krankenhaushygiene aus Bad Bocklet.
Damit Kinder ohne ständige Bedenken der Eltern mit ihren Tieren kuscheln und spielen können, gilt es nur, ein paar Regeln zu beachten.
“Als wichtigste Hygienema�nahmen empfehle ich das Händewaschen nach Tierkontakt und zwar vor allem vor dem Essen, Vermeiden von Schnäuzchen küssen z.B. und die Gesundheitsvorsorge für das Tier, wie Impfungen und regelmäßige Entwurmungen”, so Schwarzkopf weiter.
Zieht ein Heimtier ein, sollten folgende Punkte selbstverständlich sein:

  • Im Schlafzimmer - vor allem im Bett - haben Heimtiere nichts zu suchen.
  • Es ist wichtig, dass Vogelbauer, Nagerheime und Katzentoiletten regelmäßig (ein- bis zweimal die Woche) gründlich gereinigt werden.
  • Regelmäßige Entwurmungen sollten mindestens viermal pro Jahr durchgeführt werden.
  • Ebenfalls sollten die Tiere vor Ektoparasiten, wie z.B. Läusen oder Zecken, den Jahreszeiten angepasst geschützt werden.
  • Bei Hunden und Langhaarkatzen gehört auch die Fellpflege zur Hygiene. Beim Bürsten und Kämmen werden die alten Haare entfernt. Haare auf Teppich und Sitzmöbeln täglich absaugen.
  • Jedes Familienmitglied sollte gegen Tetanus (Wundstarrkrampf) geimpft sein, denn beim Spielen kann es immer mal zu Kratzwunden kommen.

Übrigens: Sogar Kleinkinder können schon die wichtigsten Hygienemaßnahmen lernen und befolgen. (Quelle: IVH)

Turn-Trainer Hund: So kommen Kinder in Bewegung

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Ständiges Sitzen vor Computer oder Fernseher und viel zu wenig körperliche Bewegung – Kinder und Jugendliche leiden immer häufiger unter chronischem Bewegungsmangel. Ärzte schlagen Alarm, denn bereits bei vielen Vorschulkindern werden zunehmend Einschränkungen der motorischen Fähigkeiten festgestellt.
Wie aber lässt sich den Kleinen die elementare Freude an der Bewegung wieder vermitteln? Ein Modellprojekt der Forschergruppe um Nancy R. Gee, Psychologin an der State University of New York, könnte hier wegweisend sein: Die Wissenschaftler ließen vier Mädchen und zehn Jungen im Alter von vier bis sechs Jahren verschiedene Turnübungen durchführen: z.B. Hochspringen, Laufen über den Schwebebalken oder einen Hinderniskurs überwinden.

Zuerst turnten die Kinder die Übungen allein, dann kamen Therapiehunde als „Vorturner“ ins Spiel. Jeweils ein Hund führte die Übungen entweder kurz vor oder gleichzeitig mit dem Kind aus. Ergebnis: Die Kinder bewegten sich schneller, fühlten sich eindeutig von dem Vierbeiner motiviert.

Christine Rogall, Diplom-Pädagogin am Institut für soziales Lernen mit Tieren, bestätigt: „Hunde machen es uns wesentlich leichter, Kinder zu motivieren und sie emotional zu erreichen. Von den Tieren fühlen sie sich so angenommen, wie sie sind. Das macht ihnen Mut, aus sich herauszugehen und in Bewegung zu kommen.“

Hunde fördern damit aber nicht nur die körperliche, sondern auch die geistige Beweglichkeit: Motorische Fähigkeiten und Sprachentwicklung sind im menschlichen Gehirn eng miteinander verknüpft – so ist etwa die Hälfte unseres motorischen Kortex für das Sprechen zuständig. Die New Yorker Wissenschaftler plädieren deshalb nach dem Modellprojekt mit den Vorschulkindern für den verstärkten Einsatz von Therapiehunden in Sprech- und Sprachentwicklungsprogrammen. Fazit: Hunde bringen nicht nur den menschlichen Körper in Bewegung, sondern auch die „grauen Zellen“.

Quelle: IVH

Aufmerksame Zuhörer – Hunde helfen leseschwachen Kindern

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Hunde können Kinder beim Lesenlernen unterstützen. Das ist das Ergebnis eines Modellprojekts an verschiedenen US-amerikanischen Schulen.

Dabei machten an Leseschwäche (Legasthenie, Dyslexie) leidende Schüler erstaunliche Fortschritte, wenn sie den Vierbeinern regelmäßig aus einem Buch vorlasen. Der Schlüssel zum Erfolg besteht darin, dass im Gegensatz zu Lehrern oder Mitschülern ein Hund das lesende Kind nicht bewertet. Er sitzt da, guckt freundlich und hört geduldig und interessiert zu. Das Kind muss nicht befürchten, von ihm kritisiert oder gar ausgelacht zu werden. weiterlesen »