Zecken-Alarm: Hunde sind besonders gefährdet

Von 4doxx.de veröffentlicht in Hundenews, Ratgeber Gesundheit / Keine Kommentare »

Experten warnen vor der unbehandelt tödlich verlaufenden Babesiose-Infektion

Die im Volksmund “Hundemalaria” genannte Babesiose des Hundes ist weiter auf dem Vormarsch. Übertragen werden die Bakterien durch Auwaldzecken, die inzwischen aus ihrer Winterruhe erwacht sind und gierig auf Opfer lauern.

Der diesjährige Winter war zwar ungewöhnlich lang, aber insgesamt eher mild. Aufgrund der fehlenden zweistelligen Minusgrade werden somit Heerscharen von Zecken überlebt haben. Die winzigen Spinnentiere lauern nun im kniehohen Gras oder niedrigen Büschen auf ihre Opfer, die sie an deren Ausdünstungen erkennen. Bei unmittelbarem Kontakt mit dem Opfer lassen sie sich vom Halm oder Ast abstreifen und suchen eine warme Körperstelle mit möglichst dünner Haut. Dort stechen sie zu, saugen Blut und “spucken” unverdauliche Blutbestandteile von Zeit zu Zeit in die Wunde zurück. Eine Blutmahlzeit kann so mehrere Tage andauern. weiterlesen »

Parasitenschutz für Haustiere

Von 4doxx.de veröffentlicht in Hundenews, Ratgeber Gesundheit / Keine Kommentare »

Der Deutsche Tierschutzbund geht aufgrund des milden Winters davon aus, dass dieses Jahr früh mit Insekten zu rechnen ist, die im schlimmsten Fall für Haustiere tödliche Krankheiten übertragen können. Für Kaninchen besteht die Gefahr, an der durch stechende Insekten übertragbaren Myxomatose sowie an der Chinaseuche zu sterben. Zecken können einen Erreger übertragen, der beim Hund die so genannte Hundemalaria hervorruft. Unbehandelt führt diese Erkrankung innerhalb nur weniger Tage zum Tod des Tiers. Daher rät der Verband allen Tierbesitzern frühzeitig mit prophylaktischen Maßnahmen zu beginnen.
Vor allem Zecken lauern vielerorts bereits darauf, Gassi gehende Hunde zu befallen, wobei gefährliche Krankheiten übertragen werden können, wie zum Beispiel die Babesiose. Diese Erkrankung wird auch „Hundemalaria“ genannt, weil sie in ihrem Krankheitsbild der menschlichen Malaria mit Fieberschüben ähnlich ist. Unerkannt oder zu spät behandelt, kann sie für den Hund schon wenige Tage nach der Infektion tödlich enden. Hundehalter sollten sich bei einem Tierarzt über die Möglichkeiten der Prophylaxe informieren und die Tiere bis in den Spätherbst ausreichend gegen Zecken schützen und sie nach jedem Wald- und Wiesen-Spaziergang nach Zecken absuchen.

Bei Kaninchen können tödlich verlaufende Krankheiten, wie „Rabbit Hemorrhagic disease“ (RHD), die sogenannte Chinaseuche, und Myxomatose auftreten. Von blutsaugenden Insekten wird die Krankheit von Tier zu Tier transportiert. Treten Symptome wie Erstickungskrämpfe, plötzliche Apathie, Appetitlosigkeit, Atemnot, blutiger Nasenausfluss und blutiger Urin auf, sollte der Kaninchenhalter sofort an die nicht therapierbare Chinaseuche denken, die sehr häufig tödlich verläuft. Eine weitere für Kaninchen sehr gefährliche Krankheit ist die Myxomatose, die ebenfalls durch blutsaugende Insekten (Flöhe, Mücken) übertragen wird und fast ausnahmslos tödlich endet. Um die Gefahr einer Erkrankung zu minimieren, sollten schon jetzt geeigneten Vorsorgemaßnahmen, Schutzimpfungen sowie Insektenbekämpfungen in Absprache mit dem Tierarzt erfolgen.

Auch Katzenhaltern empfiehlt der Deutsche Tierschutzbund, seine Haustiere prophylaktisch gegen Flöhe und Zecken zu schützen.

Hundemalaria in Deutschland: Landkarte zeigt Schwerpunktregionen

Von 4doxx.de veröffentlicht in Ratgeber Gesundheit / Keine Kommentare »

Bei mehr als 1.500 Hunden sind in Deutschland im letzten Jahr die Erreger der Hundemalaria (Babesiose), einer dem Krankheitsbild der menschlichen Malaria ähnlichen Infektionskrankheit, nachgewiesen worden. Unbehandelt stirbt der Hund in der Regel nach wenigen Tagen oder Wochen. Eine neue Übersichtskarte zeigt die weite Verbreitung dieser Krankheit in Deutschland. weiterlesen »