Kein Handel mit Hunde- und Katzenfellen mehr: Bundesregierung setzt EU-Verordnung um

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Das Bundeskabinett berät heute über ein deutschlandweites Im- und Export- sowie ein Handelsverbot für Hunde- und Katzenfelle. Im November 2007 stimmten die EU-Agrarminister einem 4 Jahre andauernden Vorschlag des EU-Parlamentes zum Importstopp zu. Die Regelungen treten für alle EU-Länder ab 1. Januar 2009 in Kraft. Allein nach Deutschland gelangten Jahr für Jahr etwa 500.000 Katzen- und 100.000 Hundefelle. „Das Schlimme ist, dass der Verbraucher die verarbeiteten Felle als solche nicht erkennt, weil eine Kennzeichnungspflicht fehlt.“ erklärt Philip McCreight von TASSO den hohen Absatz in Deutschland. „Wer sicher gehen will, kann nur ganz auf Felle welcher Art auch immer verzichten.“, so die Empfehlung des Tierschützers.

Quelle: Newsletter TASSO e.V. vom 14. August 2008

Ab sofort kein Handel mehr mit Hunde- und Katzenfellen bei Ebay

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Hunde- und Katzenfelle mehr gehandelt werden. Ebay kommt damit einer Ende diesen Jahres in Kraft tretenden EU-Richtlinie zuvor. Im November letzten Jahres hatten die Agrarminister der Europäischen Union ein EU-Importverbot für Hunde- und Katzenfelle beschlossen. Das Ebay-Verbot umfasst alle Produkte, die aus den Tierhäuten hergestellt werden, also auch Spielzeug mit Pelzbesatz, Kleidung und Rheumadecken. Schätzungen zufolge werden jedes Jahr zirka 2 Millionen Hunde- und Katzenfelle zu Pelzaccessoires und Spielzeug verarbeitet. „Es ist überaus erfreulich, dass gerade ein Unternehmen wie Ebay mit Millionen von Käufern und Verkäufern eine Vorreiterrolle bei der Durchsetzung dieser EU-Richtlinie einnimmt.“, begrüßt Philip McCreight von der Tierschutzorganisation TASSO das Engagement.

Quelle: Newsletter TASSO e.V. vom 15. Juli 2008

Europaweites Verbot von Hunde- und Katzenfellen

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Kommenden Montag berät das Plenum des EU-Parlamentes darüber, ob die Ein- und Ausfuhr und das Inverkehrbringen von Hunde- und Katzenfellen in Europa verboten werden soll. Seit Ende der 90er Jahre fordert der Deutsche Tierschutzbund ein solches Verbot. Bereits 1998 belegten Recherchen des Dokumentarfilmers Manfred Karremann gemeinsam mit dem Deutschen Tierschutzbund, dass auch deutsche Firmen am internationalen Handel mit Hunde- und Katzenfellen beteiligt sind.
Im November 2006 einigte sich die EU-Kommission auf den vorliegenden Gesetzesentwurf. Nun müssen am kommenden Montag das EU-Parlament und abschließend noch der EU-Agrarministerrat zustimmen. “Es ist absolut notwendig, dass der jahrelang währende Kampf für mehr Tierschutz nun auch von den Parlamentariern zu einem Erfolg geführt wird”, erklärt Wolfgang Apel, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. “Der Handel mit Hunde- und Katzenfellen ist grausam. Ein EU-Verbot ist längst überfällig. Damit dieses aber auch wirksam ist, müssen unbedingt alle momentan enthaltenen Ausnahmegenehmigungen gestrichen werden”, so Apel weiter.  weiterlesen »

Tierschutz-Erfolg auf EU-Ebene

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Deutscher Tierschutzbund begrüßt das geplante europaweite Verbot von Hunde- und Katzenfellen

Heute verabschiedete die EU-Kommission eine Gesetzesinitiative mit dem Ziel die Produktion, den Handel und den Verkauf von Hunde- und Katzenfellen in Europa verbieten zu lassen. Beschlossen werden muss das Verbot nun noch vom EU-Parlament und vom Rat. Seit Ende der 90er Jahre hat der Deutsche Tierschutzbund ein solches Verbot gefordert, da nur so die importierte Tierqual beendet werden könne. Bereits 1998 belegten Recherchen, die der Deutsche Tierschutzbund mitinitiiert hatte, dass auch deutsche Firmen am internationalen Handel mit Hunde- und Katzenfellen beteiligt sind.

“Es freut mich außerordentlich, dass unser jahrelang währender Kampf für mehr Tierschutz von Erfolg weiterlesen »