Was sagt die Nasenspitze über die Gesundheit eines Hundes?

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Mancher Volksglaube hält sich hartnäckig. So die Mär der nassen Nase als Gesundheitsindikator. Glänzt der Nasenspiegel des Hundes feucht, so ist der Vierbeiner gesund, so die landläufige Meinung.

„Das ist alles andere als ein sicheres Anzeichen für ein gesundes Tier“, korrigiert Frau Dr. Tina Hölscher, Tierärztin der aktion tier e.V., diesen Irrglauben. „Weder lässt eine trockene Nase auf einen kranken Hund schließen noch umgekehrt. Da gibt es viel stichhaltigere Parameter“, ergänzt die Veterinärin.  weiterlesen »

Tierärzte raten: Hundewelpen durch eine Grundimmunisierung fit fürs Leben machen

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Der Frühling ist traditionell eine Zeit des Neubeginns: Die Natur blüht auf, die Menschen entwickeln Frühlingsgefühle, und bei Hunden und Katzen kündigt sich häufig Nachwuchs an. Gerade für Hundewelpen und Katzenkinder ist es wichtig, auch in Sachen Gesundheit gut versorgt zu sein. Damit sie von Anfang an vor gefährlichen Krankheiten geschützt sind, empfiehlt die Ständige Impfkommission der Veterinärmediziner (StIKo Vet.) eine Grundimmunisierung in den ersten beiden Lebensjahren beim Tierarzt durchführen zu lassen.   weiterlesen »

Selbstbehandlung von Haustieren kann tödlich enden

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Fieber, Schnupfen oder allgemeines Unwohlsein � gegen die meisten eigenen Wehwehchen hat der Mensch ein Mittel zu Hause. Und wenn das Haustier kr�nkelt, meint so mancher Tierhalter: �Was f�r mich gut ist, kann f�r das Tier nicht schlecht sein.� Doch Vorsicht: Die Selbstbehandlung auch mit scheinbar harmlosen Heilmitteln kann ohne tier�rztliche Kontrolle f�r die vierbeinigen Hausgenossen b�se enden.

Denn mehr als nur erhebliche Dosierungsunterschiede zwischen Mensch und Tier sind bei Arzneimittelgaben zu beachten. Der Stoffwechsel der Haustiere unterscheidet sich von dem des Menschen. Oftmals fehlen wichtige Enzyme, dem tierischen Organismus gelingt es nicht oder nur sehr langsam, bestimmte Wirkstoffe abzubauen und �ber die Nieren und den Urin auszuscheiden. Auch Substanzen wie Paracetamol oder Acetylsalicyls�ure, die in vielen schmerzstillenden und fiebersenkenden Mitteln enthalten sind, k�nnen bei Tieren zu lebensbedrohlichen Vergiftungen f�hren.

Jedoch nicht allein der Griff ins eigene Medikamentenschr�nkchen ist unter Umst�nden f�r die Vierbeiner gef�hrlich. Bei den verschiedenen Tierarten bestehen gleichfalls gro�e Unterschiede im Hinblick auf die Vertr�glichkeit einiger Substanzen. So kann selbst die �u�ere Anwendung von f�r Hunde entwickelten Floh- und Zeckenmitteln f�r Katzen zur Gefahr werden, Grund ist auch hier ein fehlendes Enzym. Deshalb sind Tierarzneimittel immer nur f�r bestimmte Tierarten zugelassen und entsprechend gekennzeichnet.

Selbst Hausmittelchen oder Naturprodukte sollten von Tierhaltern mit Vorsicht angewendet werden. Die Anwendung von teebaumhaltigen Pflegeprodukten gegen Parasiten beispielsweise kann bei Katzen zu Vergiftungserscheinungen f�hren. Und ein weit verbreiteter Mythos, aber vollkommen nutzlos ist die F�tterung von Knoblauch oder Zwiebeln gegen Wurmbefall bei Hund und Katze. Versehentliches �berdosieren kann stattdessen eine Blutarmut ausl�sen, denn Schwefelverbindungen in den Pflanzen lassen die Blutk�rperchen platzen. Die Bundestier�rztekammer r�t Tierhaltern, bei frei verk�uflichen Tierarzneimitteln und anderen auf dem Markt befindlichen Produkten stets darauf zu achten, dass sie f�r die jeweilige Tierart geeignet sind. Im Zweifelsfall ber�t gerne die Tier�rztin oder der Tierarzt. (Quelle: www.bundestieraerztekammer.de)

Kinder und Tiere: Tipps zur Hygiene im Haushalt

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Ein Hund, der einem kleinen Kind über das Gesicht leckt, Katzen, die im Kinderbettchen Dauergäste sind, oder Wellensittiche, die beim Essen auf der Schulter des Sohnes sitzen – mehr oder weniger angenehme Vorstellungen für Eltern, die überlegen, ein Heimtier anzuschaffen.

“Grundsätzlich sind Tiere gut für Kinder – auch aus hygienischer Sicht. Denn für eine gesunde Entwicklung der kindlichen Abwehr ist es gut, einen tierischen Trainingspartner zu haben”, so Dr. Andreas Schwarzkopf, Facharzt für Mikrobiologie und Infektionsepidemiologie und Sachverständiger für Krankenhaushygiene aus Bad Bocklet.
Damit Kinder ohne ständige Bedenken der Eltern mit ihren Tieren kuscheln und spielen können, gilt es nur, ein paar Regeln zu beachten.
“Als wichtigste Hygienema�nahmen empfehle ich das Händewaschen nach Tierkontakt und zwar vor allem vor dem Essen, Vermeiden von Schnäuzchen küssen z.B. und die Gesundheitsvorsorge für das Tier, wie Impfungen und regelmäßige Entwurmungen”, so Schwarzkopf weiter.
Zieht ein Heimtier ein, sollten folgende Punkte selbstverständlich sein:

  • Im Schlafzimmer - vor allem im Bett - haben Heimtiere nichts zu suchen.
  • Es ist wichtig, dass Vogelbauer, Nagerheime und Katzentoiletten regelmäßig (ein- bis zweimal die Woche) gründlich gereinigt werden.
  • Regelmäßige Entwurmungen sollten mindestens viermal pro Jahr durchgeführt werden.
  • Ebenfalls sollten die Tiere vor Ektoparasiten, wie z.B. Läusen oder Zecken, den Jahreszeiten angepasst geschützt werden.
  • Bei Hunden und Langhaarkatzen gehört auch die Fellpflege zur Hygiene. Beim Bürsten und Kämmen werden die alten Haare entfernt. Haare auf Teppich und Sitzmöbeln täglich absaugen.
  • Jedes Familienmitglied sollte gegen Tetanus (Wundstarrkrampf) geimpft sein, denn beim Spielen kann es immer mal zu Kratzwunden kommen.

Übrigens: Sogar Kleinkinder können schon die wichtigsten Hygienemaßnahmen lernen und befolgen. (Quelle: IVH)

Ob hängend oder stehend – Ohrenpflege bei Hunden

Gepflegt von Kopf bis Fuß? Die Ohren werden dabei oft vergessen. Das Ohr ist ein wichtiges Sinnesorgan, auf das die Vierbeiner zu ihrer Orientierung angewiesen sind. Außerdem tragen saubere Ohren zur Gesundheit und zum Wohlbefinden bei. Deshalb sollten Hundeohren regelmäßig kontrolliert werden.

Bei einigen Hunderassen, beispielsweise Pudel, wachsen Haare im Gehörgang. Die Haare verstopfen ihn, so dass Ohrenschmalz nicht nach außen entweichen und Luft von außen eindringen kann. Es entsteht ein feuchtes Klima im Gehörgang, in dem bestimmte Bakterien und Pilze gut gedeihen und eine Entzündung hervorrufen können. Daher müssen die Haare regelmäßig von einer darin geübten Person herausgezupft werden. weiterlesen »