Gefahr erkannt, nicht gebannt

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Im Streit um Anlein- und Maulkorbpflicht für Hunde setzt nun auch die Regierung auf Kontrolle. Dennoch bleibt viel zu tun, damit die Rede vom mündigen Hundehalter nicht einer Lizenz zum Beißen gleicht

Es herrschte so etwas wie kriegsähnliche Stimmung, als die damalige rot-grüne Landesregierung 2002 ihr Hundegesetz verabschiedete. Vor dem Landtag demonstrierten grimmige Hundehalter unter ohrenbetäubendem Gebell ihrer vierbeinigen Freunde. Im Landtag beschimpften CDU und FDP die Regierung, sie offenbare ihre fast sozialistische Neigung zum Gängeln und Reglementieren. Und die Hauptangeklagte, die grüne Umweltministerin Bärbel Höhn, stand unter Polizeischutz, weil manche Hundefreunde sogar handfeste Drohungen ausstießen. weiterlesen »

Die Niederlande und die gefährlichen Hunde – Die RAD ist außer Kraft gesetzt – aber was kommt danach?

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Nun haben die Niederlande endlich ihre Gesetzgebung geändert. War es bis Anfang Juni noch so, dass pitbullartige Hunde, die 36 äußerliche Merkmalen erfüllten, sofort beschlagnahmt wurden und dann getötet werden konnten, so wurde nun diese Regelung (RAD – Regeling Agressive Dieren) außer Kraft gesetzt. Die zuständige Ministerin Verburg verkündete vor der Zweiten Kammer, dass bis Anfang des Jahres 2009 ein neues Gesetz erfolgen solle, das vorsieht, dass die Hunde über 35cm Schulterhöhe einen Wesenstest machen müssten, egal welcher Rasse sie zugehörig sind. Sollte sich dann erweisen, dass der Hund aggressiv ist, kann er weiterhin beschlagnahmt und euthanisiert werden. Ansonsten könne jeder Hunde, gleich welcher Rasse, normal gehalten werden. weiterlesen »

Ein 8-Jähriges Mädchen wird Opfer des liberalsten Hundegesetzes Deutschlands

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An Warnungen hat es nicht gefehlt, dennoch hat Niedersachsen im Jahr 2003 das liberalste Hundegesetz der Bundesrepublik Deutschland verabschiedet.

Während die übrigen Bundesländer auf den Tod des kleinen Volkan in Hamburg mit Gesetzesverschärfungen reagiert haben, ist Niedersachsen aufgrund des massiven Einflusses der Hundelobby einen anderen Weg gegangen. In Bayern oder Nordrhein-Westfalen wird für die Haltung von Rottweilern und anderen gefährlichen Hunden eine spezielle Sachkunde und Zuverlässigkeit der Halter vorausgesetzt. weiterlesen »

Europaweites Verbot von Hunde- und Katzenfellen

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Kommenden Montag berät das Plenum des EU-Parlamentes darüber, ob die Ein- und Ausfuhr und das Inverkehrbringen von Hunde- und Katzenfellen in Europa verboten werden soll. Seit Ende der 90er Jahre fordert der Deutsche Tierschutzbund ein solches Verbot. Bereits 1998 belegten Recherchen des Dokumentarfilmers Manfred Karremann gemeinsam mit dem Deutschen Tierschutzbund, dass auch deutsche Firmen am internationalen Handel mit Hunde- und Katzenfellen beteiligt sind.
Im November 2006 einigte sich die EU-Kommission auf den vorliegenden Gesetzesentwurf. Nun müssen am kommenden Montag das EU-Parlament und abschließend noch der EU-Agrarministerrat zustimmen. “Es ist absolut notwendig, dass der jahrelang währende Kampf für mehr Tierschutz nun auch von den Parlamentariern zu einem Erfolg geführt wird”, erklärt Wolfgang Apel, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. “Der Handel mit Hunde- und Katzenfellen ist grausam. Ein EU-Verbot ist längst überfällig. Damit dieses aber auch wirksam ist, müssen unbedingt alle momentan enthaltenen Ausnahmegenehmigungen gestrichen werden”, so Apel weiter.  weiterlesen »

Tierschutz-Erfolg auf EU-Ebene

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Deutscher Tierschutzbund begrüßt das geplante europaweite Verbot von Hunde- und Katzenfellen

Heute verabschiedete die EU-Kommission eine Gesetzesinitiative mit dem Ziel die Produktion, den Handel und den Verkauf von Hunde- und Katzenfellen in Europa verbieten zu lassen. Beschlossen werden muss das Verbot nun noch vom EU-Parlament und vom Rat. Seit Ende der 90er Jahre hat der Deutsche Tierschutzbund ein solches Verbot gefordert, da nur so die importierte Tierqual beendet werden könne. Bereits 1998 belegten Recherchen, die der Deutsche Tierschutzbund mitinitiiert hatte, dass auch deutsche Firmen am internationalen Handel mit Hunde- und Katzenfellen beteiligt sind.

“Es freut mich außerordentlich, dass unser jahrelang währender Kampf für mehr Tierschutz von Erfolg weiterlesen »