Haustiere können gefährliche MRSA-Bakterien übertragen

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Staphylococcus aureus sind weit verbreitete und teilweise gefährliche Bakterien, die beim Menschen unter bestimmten Umständen zu Hautinfektionen (Furunkeln, Abzessen), einem toxischen Schock-Syndrom, Blutvergiftungen oder zu lebensbedrohlichen Erkrankungen wie Lungenentzündung führen können. Viele Menschen „beherbergen“ die Bakterien, und meist lösen sie keine Krankheitssymptome aus. Nun hat eine neue Studie ergeben, dass auch Katzen diese besonders widerstandsfähigen Bakterien auf Menschen übertragen können.

Bestimmte Staphylokokken-Bakterienstämme sind deshalb so gefährlich, weil sie Resistenzen gegen mehrere Antibiotika wie Oxacillin bzw. Methicillin entwickelt haben – bekannt geworden sind diese Bakterienstämme unter dem Kürzel MRSA (= methicillinresistenter Staphylococcus aureus). Sie können aufgrund ihrer Antibiotika-Unempfindlichkeit sehr schlecht oder gar nicht bekämpft werden.  weiterlesen »

Zeckengefahr: Körper raus, Kopf noch drin – ein Drama?

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Zecken sollten möglichst schnell vom Körper der vierbeinigen Hausgenossen entfernt werden. Das weiß fast jeder Tierbesitzer. Doch was, wenn die Prozedur missglückt und dabei der Kopf stecken bleibt? „Besser ist es schon, den Parasiten im Ganzen zu entfernen“, so Frau Dr. Tina Hölscher, Tierärztin der aktion tier e.V.. „Reißt der Kopf aber ab und verbleibt in der Haut, ist das auch nicht wirklich schlimm“, beruhigt Frau Dr. Hölscher besorgte Tierhalter. weiterlesen »

Bakterienkrankheit Leptospirose bei Hunden immer mehr verbreitet

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Studie: Derzeitige Impfstoffe schützen Hunde nur unzureichend / Auch Halter gefährdet

So gern wir unsere heimischen Vierbeiner haben, so sehr sollte man sich bewusst sein, dass Haustiere auch potenzielle Krankheitsüberträger sind. Die sogenannte Leptospirose ist eine dieser Zoonose genannten Infektionskrankheiten, die von Tier zu Mensch übertragen wird. Fachleute beunruhigt aktuell die auftretende Häufigkeit der Leptospirose bei Hunden. Als Vorbeugung steht nur ein Anfang der 1970er-Jahre in Europa eingeführter Impfstoff zur Verfügung, der den Hund aber lediglich gegen zwei der inzwischen rund 250 bekannten Leptospirose-Erregerarten (Serovare) schützt. Wegen des relativ kurzen Impfschutzes sollte diese Impfung zudem – im Gegensatz zu den anderen üblichen Impfungen – nicht in dreijährigem, sondern jährlichem Abstand wiederholt werden. weiterlesen »

Unangenehm und nicht ungefährlich: Ohrenentzündung beim Hund

Die Otitis externa ist bei Hunden und Katzen weit verbreitet

Wenn ein Hund häufig den Kopf schüttelt, ihn schief hält und sich ständig am Kopf kratzt, kann das Zeichen einer Ohrenerkrankung sein. Die häufigste bei Hunden wie auch bei Katzen auftretende derartige Erkrankung ist die Entzündung des äußeren Gehörgangs: Otitis externa - auch Ohrenzwang genannt. Bis zu einem Viertel aller Hunde und zehn Prozent aller Katzen sollen davon betroffen sein. Die Entzündung kann viele Ursachen und vor allem weitergehende ernsthafte Folgen haben, weshalb man bei Verdacht rechtzeitig einen Tierarzt aufsuchen sollte.

Hat das Tier dagegen nur etwas vermehrten Ohrenschmalz (Cerumen) im Ohr, so ist das kein Grund zur weiterlesen »