Vorsicht Zecken: besonders im Herbst sind Hunde bedroht

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Zecken saugen Blut, nur dann können sie Eier legen und sich vermehren. Aus den Eiern schlüpfen Larven, die sich nach erneuter Blutmahlzeit zu winzigen “Nymphen” entwickeln. Auch diese saugen Blut und häuten sich schließlich zu erwachsenen Zecken.
Bei jeder Blutmahlzeit gelangt der Speichel dieser Spinnentiere in die Stichwunde. Sind in dem Zeckenspeichel gefährliche Krankheitserreger enthalten, kann ein Zeckenstich schwere Gesundheitsschäden zur Folge haben.
Gefährliche neue Zeckenart

In Deutschland schon lange weit verbreitet ist der „Holzbock“ (Ixodes ricinus). Je nach Region kann er beim Stich die Lyme-Borreliose übertragen, die zu schweren Gelenkproblemen und Nierenschäden führt. Für die Erreger der Gehirnhautentzündung (FSME), die von dieser Zeckenart ebenfalls übertragen werden können, sind Hunde kaum empfänglich. Deshalb hat diese Erkrankung in der Tiermedizin eine eher untergeordnete Bedeutung. Besonders gefährlich für den Hund ist dagegen eine, in immer mehr Regionen Deutschlands anzutreffende neue Zeckenart, die Auwaldzecke (Dermacentor reticularis). Sie ist Überträger der Babesiose, einer in Deutschland recht neuen Erkrankung, die auch als „Hundemalaria“ bezeichnet wird.

Wie äußert sich die „Hundemalaria“?

Die Erreger der „Hundemalaria“, die Babesien, dringen in die roten Blutkörperchen ein und zerstören sie. Verläuft die Infektion akut, bekommen erkrankte Hunde 10 bis 21 Tage nach dem Stich hohes Fieber, sind teilnahmslos und fressen nicht mehr. Später kommt es zu Durchfall und Erbrechen gefolgt von akutem Nierenversagen. Der Urin erscheint bräunlich rot, denn er enthält Zerfallsprodukte der zerstörten Blutkörperchen. Da diese nicht mehr für den Sauerstofftransport zur Verfügung stehen, leiden die Patienten unter Atemnot und müssen husten. Auch das Herz schlägt schneller. Schließlich verlieren die Hunde das Bewusstsein. Einige Tiere zeigen einen schleichenden Krankheitsverlauf und haben, ähnlich wie bei der menschlichen Malaria, immer wieder Fieberschübe.

Der Nachweis der Erreger erfolgt durch eine Blutuntersuchung. Wegen der verzögerten Immunantwort ist nicht immer ein eindeutiger Beweis möglich.

Kann man „Hundemalaria“ heilen?

Zur Behandlung der Babesiose können spezielle Medikamente eingesetzt werden, die bei rechtzeitiger Diagnose meist helfen, die Erkrankung auszuheilen. Sie können auch vorbeugend angewendet werden, wenn z. B. eine Reise in ein Auwaldzeckengebiet geplant ist.

Ein Teil der erkrankten Hunde aber beherbergt weiterhin Babesien und bleibt so ein ständiges Reservoir für Zecken, durch das sie beim Blutsaugen immer wieder aufs Neue mit Krankheitserregern versorgt werden.

Zeckenschutz im Herbst ist besonders wichtig

Saugt eine Auwaldzecke im Frühjahr Blut, das Babesien enthält, gehen diese bei weiblichen Zecken auch auf die Eier über. So sind im Herbst ungleich viel mehr infizierte Nymphen und erwachsene Zecken auf der Suche nach einer Mahlzeit als zum Jahresanfang. Die Gefahr für Hunde, mit „Hundemalaria“ angesteckt zu werden, ist deshalb besonders groß.

Jede Zecke, die entdeckt wird, sollte schnellstmöglich - ohne Verwendung von Hilfsflüssigkeiten - vollständig entfernt werden. Gut geeignet für die Zeckenentfernung sind spezielle Haken oder Zangen, die auch den Kopf herausziehen.

Nymphen allerdings werden wegen ihrer Winzigkeit oft übersehen. Deshalb hält Ihr Praxisteam zum Schutz vor Zecken in gefährdeten Gebieten Medikamente bereit, die zweifach wirksam sind: Einerseits vertreiben sie die Spinnentiere, andererseits wird ein großer Teil von ihnen abgetötet.

Diese Medikamente werden entweder als Halsband verwendet oder als so genannte „Spot- on“-Behandlung in flüssiger Form auf den Nacken aufgetragen. Vorsicht! Für Katzen sind diese Substanzen zum Teil tödlich!

Welches Medikament für Ihren Hund das richtige ist, zeigt sich im Beratungsgespräch in Ihrer Tierarztpraxis.

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Messe “Hund und Pferd” geht in die zweite Runde

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9.000 Rassehunde und über 250 Pferde werden vom 12.-14. Oktober 2007 in den Dortmunder Westfalenhallen zu sehen sein. Der Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH) erwartet 75.000 Besucher zur “Hund und Pferd” im Herzen Westfalens.
Die größte Hundeausstellung Deutschlands
Über 9.000 Hunde aus 240 Rassen werden auf der Bundessieger- und Nationalen Zuchtschau des VDH für ein unvergessliches Wochenende sorgen. Auf dieser Doppelausstellung können die Besucher alle Rassen vom Affenpinscher bis zum Weimaraner sehen. Darunter seltene Hunde wie der als nahezu ausgestorben geltende Bouvier des Ardennes oder der japanische Jagdhund Shikoku. Ebenfalls aus Japan stammt der Hund mit der weitesten Anreise zur Bundessieger-Zuchtschau, ein Kaninchen-Teckel aus Saitame-City.

Hunde-Action pur gibt es im großen Showring zu sehen. Zum Beispiel Dog Frisbee auf Weltniveau, spannende Rettungshundearbeit und Hundesport vom Feinsten. Beim großen Finale am Sonntag wetteifern die schönsten Hunde der Ausstellung um den begehrten Titel „Best in Show“. Für Hundehalter gibt es zudem ein vielfältiges Angebot. An über 130 Ständen lockt eine große Auswahl an Hundefutter, Snacks und Zubehör für den Vierbeiner. Hier kann man sich zu günstigen Messepreisen mit allen Produkten, die das Hundeherz höher schlagen lassen, eindecken.

Und das ist nicht alles: Besucher finden auf der Hundeausstellung auch kompetente Ansprechpartner für viele Fragen: Welcher Hund passt zu mir? Wie finde ich einen guten Züchter? Welche Bedürfnisse haben Hunde, und wie erziehe ich sie? In verschiedenen Aktionsflächen können die Besucher mit ihren Hunden selbst aktiv werden. Vom kostenlosen Gesundheits-Check durch Tierärzte bis hin zum Filmhunde-Workshop locken verschiedene Mitmach-Aktionen. Hier steht auch der prominente Hundetrainer und Tierpsychologe Martin Rütter, bekannt aus der ARD-Sendung „Ein Team für alle Felle“, für Besucherfragen zur Verfügung.

Pferde hautnah erleben
Auf der Hund & Pferd ist nicht nur die größte Hundeausstellung Deutschlands ein Highlight: Drei ganze Messehallen laden zum Fest des Pferdes ein. An über 150 Ständen können sich Besucher mit topaktueller Reit- und Outdoor-Bekleidung, Sätteln, Trensen, Halftern, Leckerlis, Pferde verschiedenster Rassen bewundern und Stallduft schnuppern.

Das ganztägige Show-Programm mit Star-Besetzung wird die Besucher wieder in seinen Bann ziehen. Mit von der Partie sind zwei Produzenten des erfolgreichsten deutschen Pferdemusicals “Der Zauberwald”, das über vier Millionen Besucher begeisterte: Gino Edwards und Günther Fröhlich, der mit Kutschen meterhohe Sprünge wagen wird. Die Ostsee-Quadrille begeistert wieder mit zwölf prächtigen Friesenhengsten, und die Stuntreiter-Truppe Ars Equitandi lässt mit Feuer-Showbildern den Atem stocken. Aber es gibt noch mehr ungewöhnliche Begegnungen: So brillieren ein Kamel und ein Vollblutaraberhengst in einem anspruchsvollen Pas de Deux. Solch eine Ausbildung erfordert Einfühlungsvermögen. Und das ist auch bei der „The Gentle Touch-Methode“ gefragt, die Freizeitpferdeausbilder Peter Kreinberg auf der Hund & Pferd präsentieren wird. Der weltweit gefragte Trainer kooperiert außerdem mit dem Verband Hannoverscher Warmblutzüchter, der in Dortmund sein aktuelles Projekt „Hannoveraner erleben“ vorstellen wird.

Der Provinzialverband Westfälischer Reit- und Fahrvereine und die Deutsche Quarter Horse Association mit ihren Westernpferden werden als Kooperationspartner auch dieses Jahr mit Ausbildern und interessanten Demos für Begeisterung sorgen. Über 250 Pferde wirken an der Hund & Pferd mit. Beeindruckend ist die Rassenvielfalt: Hannoveraner, Quarter Horses, Westfalen, Rheinländer, Pintos, Shettys, Fjordpferde, Islandpferde, Friesen, P.R.E., Welsh Ponys, Knabstrupper, Morgan Horses, Pasos, Appaloosas, Haflinger, Tinker, Dülmener Wildpferde, Kaltblutrassen, New Forest Ponys, Miniature Horses, Quarabs und viele mehr sind vor Ort. Die meisten sind auch durch Infostände der Zuchtverbände vertreten.

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Welttierschutztag (04.10.2007): Glückliche Heimtiere machen fit

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Heimtierhalter leben gesünder/ Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe mahnt: Nur glückliche Heimtiere machen fit / Neuer Trend „Nordic Walking mit Hund“
Wer ein Heimtier hält, lebt gesünder und geht seltener zum Arzt. Das belegen zahlreiche Studien über die Auswirkungen der Heimtierhaltung. Der regelmäßige Umgang mit tierischen Freunden kann Herz- und Kreislauferkrankungen lindern und fördert die geistige und körperliche Fitness. Indem Tiere den Menschen aktivieren und stimulieren, reißen sie ihn aus der Lethargie und helfen, auch Isolation und Einsamkeit zu überwinden. Untersuchungen am Psychologischen Institut der Universität Bonn belegen jedoch, dass diese Einflüsse nur dann nachweisbar sind, wenn die Tier-Mensch-Beziehung intakt ist. Der Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe Deutschlands e.V. (ZZF) ruft deshalb anlässlich des Welttierschutztages am 4. Oktober zu einem verantwortungsbewussten Umgang mit dem Partner Tier auf: „Ein einsamer Wellensittich im kleinen Vogelheim, das veralgte Aquarium oder der aus Liebe gemästete Dackel, der beim Gassi-Gehen nicht mithalten kann, sind Tierquälerei und erzeugen eher Stress als dass sie ihn mildern”, mahnt ZZF-Präsident Klaus Oechsner. „Nur glückliche Heimtiere schenken uns viel Freude und halten fit.“

Laut einer Langzeitstudie über den Einfluss von Heimtierhaltung auf die Gesundheit, die auf Grundlage der Daten des vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin erhobenen Sozioökonomischen Panels (SOEP) erstellt wurde, liegt die Zahl der Arztbesuche bei Menschen ohne Heimtiere im Haushalt um 18 Prozent höher als bei Heimtierhaltern. Hunde beispielsweise sind sowohl Seelentröster als auch Fitness-Trainer. Als Zuhörer und Spielkamerad für Groß und Klein sind sie stets zur Stelle und animieren Frauchen oder Herrchen zum regelmäßigen Gassigehen bei Wind und Wetter. Ein neuer Trend bei Hundebesitzern ist das „Nordic Walking mit Hund“, bei dem Tier und Mensch das Herz-Kreislauf-System trainieren sowie die Muskulatur und den Bewegungsapparat stärken. Davon profitieren Zwei- und Vierbeiner gleichermaßen. Der zügige Walking-Gang im leichten Trab schont die Gelenke und ist auch für Hunde mit Rücken-, Gelenk- oder Gewichtsproblemen geeignet.

Die im ZZF organisierten Zoofachhändler möchten glückliche und langlebige Partnerschaften zwischen Tier und Mensch vermitteln. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, haben sich die Mitgliedsfirmen zahlreichen freiwilligen Selbstbeschränkungen zum Tierschutz im Zoofachhandel unterworfen. Beispielsweise bieten sie keine Tiere an, die für die Heimtierhaltung ungeeignet sind oder durch tierschutzwidrige Fangmethoden in den Handel gelangen.

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3. Berliner BELLO-PARADE - Hunde Love Parade

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Die BELLO-PARADE ist zwar keine „Weltmeisterschaft“, aber dafür eine tolle Veranstaltung für alle Tierfreunde, die Berlin wieder zum Feiern bringt. Jedermann ist herzlich eingeladen, mehr zu erfahren über die 3. Bello Parade am 6. Oktober 2007 um 14.00 Uhr am Neptunbrunnen, Roten Rathaus bis zum Brandenburger Tor. Sie ist eine jährliche Attraktion, die es nirgendwo sonst gibt außer in unserer Hauptstadt Berlin.
Wir möchten bei dieser Veranstaltung Gelegenheit geben, den Hund als Freund und Begleiter des Menschen mit seinen besonderen Fähigkeiten als Rettungs-, Spür-, Begleit-, Therapie-, Blindenhund und Swinging-Dogs kennen zu lernen. Es geht um den Ausdruck von Freude, mit Tieren in der Stadt zu leben, um mehr Toleranz und Akzeptanz für Hunde & ihre Halter, um Berlins Sauberkeit und um den Kontakt zu Nichthundehaltern herzustellen.

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Tierschutz Wunsch und Wirklichkeit, Gazipasa steht schlecht da

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Seit 2005 gibt es in der Türkei ein Gesetz, das auch den Tieren Mindestrechte gewährt, wie in vielen anderen Ländern dieser Welt auch. Doch die Kluft zwischen Wunsch und Wirklichkeit ist immer noch sehr groß. Natürlich gibt es auch in der Türkei eine beträchtliche Zahl von Menschen, die Tiere mögen, ja, diese sogar als Haustiere haben.
Aber es gibt auch eine große schweigende und überall agierende Mehrheit, die bis heute ein gestörtes Verhältnis zu nahezu allen Arten von Tieren hat. Tiere werden als minderwertige Geschöpfe angesehen, die keine Rechte haben und die man auch nahezu beliebig quälen und töten darf. Nicht wenige Fachleute sehen in diesem Verhalten auch eine Reaktion auf die eigenen unbefriedigenden Zustände, die man aber nicht ändern kann. Der daraus entstehende Frust wird dann an wehrlosen Tieren ab reagiert.

Abseits von den Bereichen, die den Touristen unmittelbar zugänglich sind, fristen viele Katzen und Hunde ein chancenloses Dasein. Und parallel zu den erheblichen Aktivitäten, mit denen gerade Deutsche Tierschutzvereine sich durch Sach- und Geldspenden für eine Verbesserung der Lebensverhältnisse der frei lebenden Hunde und Katzen einsetzen, kommt es immer wieder zu Aktionen, bei denen Tiere zu Tode gequält oder vergiftet werden und dabei oft unter großen Schmerzen verenden.

GAZIPASA STEHT SCHLECHT DA

In Gazipasa, etwa 30 Kilometer von Alanya entfernt abseits des großen Touristenrummels hat man schon vor einiger Zeit begonnen, für die dort frei lebenden Hunde und Katzen ein Tierheim aufzubauen. Auch der Bürgermeister hatte gerade vor wenigen Wochen erst seine Unterstützung für dieses Projekt zugesagt und war damit natürlich auch in der örtlichen Presse positiv in Erscheinung getreten.

Doch was ist daraus geworden? Ein aktueller Bericht der ATR-Tierschutzexpertin Karin Klimm zur Lage in Gazipasa wird in der nächsten Ausgabe der Aktuellen Türkei Rundschau veröffentlicht, die ab 29. September in der Türkei im Handel zu kaufen und weltweit im Internet zu lesen sein wird. Doch die Zeit drängt, wenn den Tieren in Gazipasa noch geholfen werden soll.

Deswegen veröffentlicht die ATR vorab schon einige wesentliche Aussagen ihrer Reportage.

Karin Klimm: «Die Anreiner des Tierheims Gazipasa haben rund um das Tierheim Erdbeerfelder angebaut und mit schwarzer Folie zugedeckt. Damit die freilaufenden Hunde die Folie nicht kaputtmachen, haben sie rund um die Felder Gift gelegt, so dass über kurz oder lang, wieder Tiere sterben werden. Konsequenz: Es wird dringend ein Zaun um das Tierheim-Gelände benötigt. Ein Glück für die Tiere, dass sich die beiden deutschen Vereine Sunnydays for Animals und Tierhilfe Süden e.V. bereit erklärt haben, die Kosten für den Zaun zu übernehmen.»

WAS IST MIT DEN VERSPRECHEN DES BÜRGERMEISTERS VON GAZIPASA?

Enttäuscht zeigt sich die integrierte Tierschützerin auch darüber, dass der Bürgermeister von Gazipasa bisher seine Versprechen von vor einigen Wochen bis heute nicht eingelöst hat. Klimm: «Er hatte unter anderem versprochen, einen Arbeiter für das Tierheim einzustellen und die Kosten: Lohn und Versicherung, zu übernehmen. Doch bis heute ist leider nichts geschehen.»

Und weiter: «Der Bürgermeister hatte auch versprochen, sich um die Übertragung des Tierheim-Geländes in den Besitz der Stadt zu bemühen. Sobald diese Eigentumsübertragung erfolgt sei, wollte er einen Zaun bauen lassen. Doch bis heute sind keine entsprechenden Erfolge zu verzeichnen.»

Stattdessen werden weiter Tiere vergiftet, seit drei Jahren gibt es ein Tierschutzgesetz in der Türkei, nach dem die Stadtverwaltungen verpflichtet sind, sich um die Tiere zu kümmern, sie zu schützen und artgerecht zu halten! Aber nichts tut sich!»

Dazu Jürgen P. Fuß, Chefredakteur der ATR: «Tierschutz in der Türkei kann nur dann Wirklichkeit werden, wenn die Politiker und andere „Meinungsmacher“ voll dahinter stehen. Ferner muss bereits in den Schulen den Kindern vermittelt werden, dass Menschen und Tiere nicht in Konkurrenz zueinander stehen, sondern eine Koexistenz angesagt ist.»

Die nächste Ausgabe der Aktuellen Türkei Rundschau (ATR) steht ab 29. September als gedruckte Ausgabe im türkischen Zeitschriftenhandel und zeitgleich auf der ATR-Homepage als pdf-Datei gegen einen geringen Kostenbeitrag als Download zur Verfügung.

Auf der ATR-Homepage finden Sie auch interessante Immobilienangebote, Adressen guter Restaurants und Restauranttipps („ATR zum Nachschlagen“), Kleinanzeigen sowie wichtige Adressen und Telefonnummern.

Außerdem können Sie auf der Homepage das Internet-Abo der ATR und ATR- Sonderdrucke (pdf-Dateien) gegen Bezahlung bestellen, sowie kostenlos die ATR-Kalenderblätter und ATR-Desktopbilder mit Monatskalender downloaden.

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Fitnesslauf trotz Schmuddelwetter

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Bei schlechtem Wetter jagt man doch keinen Hund vor die Tür! Das mag aus Sicht des Menschen nachvollziehbar sein. Vierbeiner haben diesbezüglich zu Recht eine andere Meinung. Sie brauchen ihren Auslauf, auch bei ungemütlichen Witterungsverhältnissen.
„Besonders alte Hunde rosten schnell ein. Für sie ist regelmäßige und dabei wohl dosierte Bewegung unerlässlich, egal wie schlecht das Wetter ist“, so Frau Dr. Tina Hölscher, Tierärztin der aktion tier e.V.. „Wichtig ist jedoch, die Tiere nach dem Spaziergang abzutrocknen. Ansonsten können sich auch Hunde erkälten“, so Frau Dr. Hölscher weiter. Dabei kann konventionell ein Handtuch benutzt werden oder auch ein Fön zum Einsatz kommen. Fängt sich trotz allem ein Vierbeiner eine Erkältung ein, darf der Besitzer mit Rotlicht aus verbrennungssicherer Entfernung bestrahlen. Auf Hausmittel sollte jedoch verzichtet werden. Sie wirken beim Tier anders als beim Menschen.

Halten die Erkältungssymptome an, muss der Tierhalter einen Tierarzt aufsuchen. Unbehandelt können sich Atemwegsinfektionen auch bei Haustieren zu ernsthaften Lungenentzündungen entwickeln.

Quelle: Die Tierschutzorganisation aktion tier – menschen für tiere e.V. ist mit 210.000 Mitgliedern und 200 Kooperationspartnern eine der größten Tier- und Artenschutzorganisationen Deutschlands.

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Hundegesetz in Berlin - Chippflicht ab 2010

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In Berlin gibt es seit 2004 Bestimmungen zur Kennzeichnung von Tieren mittels Mikrochip. So gilt für alle Hunde, die nach dem 1. Januar 2005 neu angeschafft wurden, eine Kennzeichnungspflicht mittels Mikrochip. Für alle Hunde, die vor diesem Zeitpunkt angeschafft wurden, gilt eine Übergangsfrist bis zum 1. Januar 2010. Das heißt, spätestens 2010 muss jeder Hund in Berlin gechippt sein.
“Das Berliner Hundegesetz regelt die Chippflicht zwar nicht einheitlich, geht aber in Hinblick auf den Tierschutz in die richtige Richtung.” erklärt Philip McCreight, Leiter von Europas größtem Haustierzentralregister.

Claudia Hämmerling, tierschutzpolitische Sprecherin von Bündnis 90/Die Grünen verspricht sich von dieser Regelung einen größeren Schutz der Tiere. In einer Pressemeldung erklärt Sie dazu, dass immer mehr Tiere ausgesetzt würden. Die Verantwortung würde dann den Tierheimen zugeschoben. Würden die Tiere gekennzeichnet, könnten sich die Besitzer nicht so verantwortungslos verhalten. “Eine Meinung, die ich uneingeschränkt teile.“ betont Philip McCreight. “In der Schweiz ist die Kennzeichnung und Registrierung seit 2006 Pflicht. Dort ist die Zahl der ausgesetzten Tiere deutlich zurückgegangen.” Ziel muss eine länderübergreifende gesetzliche Regelung sein, die den Tierheimen Kosten in Millionenhöhe sparen würde. Mit der kostenlosen Registrierung beim Haustierzentralregister von TASSO e.V. sind viele Leistungen verbunden, die dem Tier im Verlustfall das Leben retten können.

(Quelle: TASSO e.V.)

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Hund im Kanal versenkt

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“Wie oft sind wir angesichts von Tiertransporten im Ausland, verwahrloster Hunde in Griechenland oder Grausamkeiten gegen Tiere in Asien entsetzt. Und vergessen darüber, dass die gleichen Grausamkeiten oft in unserer unmittelbaren Umgebung vorkommen.”, äußert sich Andrea Thümmel, Pressesprecherin bei TASSO, Europas größtem Haustierzentralregister, erschüttert über die jüngste Meldung einer Tierquälerei.
Ein noch unbekannter Tierquäler hatte einen jungen Cocker Spaniel zunächst getötet, dann mit Gewichten beschwert und anschließend in den Veringkanal bei Wilhelmsburg geworfen. Am 28. August entdeckte ein Spaziergänger das Tier. Wie die Welt am Sonntag berichtete, holten Polizisten das tote Tier aus dem Wasser. Der Hund wurde wohl zwei bis vier Jahre alt. Er lag erst wenige Tage im Wasser. „Am Kopf hatte der Hund Verletzungen. Er ist vermutlich erschlagen worden“, sagt ein Beamter. Ob das Tier noch lebte, als es ins Wasser geworfen wurde, steht nicht eindeutig fest.

Die Polizei hofft, über das markante Laufgeschirr des Hundes, an dem auch die zwei Bremsscheiben festgemacht waren, den Besitzer zu identifizieren. „Der Cocker trug ein blaues Laufgeschirr, das mit gelb-orange Strickornamenten verziert ist“, sagt Oberkommissar Holger Vehren. Rund 140 Verfahren wegen Tierquälerei werden bei der Hamburger Polizei jährlich bearbeitet. Den Tätern drohen laut Gesetz Haftstrafen von bis zu drei Jahren. Die Polizei sucht nun Zeugen, die wissen, wo ein Cocker Spaniel verschwunden ist. Außerdem werden Zeugen gesucht, die vor dem 28. August am Veringkanal in Höhe der Industriestraße verdächtige Beobachtungen gemacht haben. TASSO bittet um Mithilfe bei der Aufklärung des Falles.

Telefonnummer der Polizei in Wilhelmsburg: 040-4286-54410

(Quelle: TASSO e.V.)

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TASSO warnt vor kostenpflichtiger Online-Tierregistrierung

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Seit langem gibt es die Möglichkeit, Gegenstände, die leicht verloren gehen, wie Schlüssel, Schirm oder Handy durch eine Erkennungsmarke im Verlustfall wieder zu erhalten. Die Erkennungsmarke ist dazu mit einer Internetadresse und einer Identifikationsnummer ausgestattet. Der Finder kann über das Internet somit mit dem Besitzer Kontakt aufnehmen.
Seit kurzem bieten Internetdienste diese Leistung auch für Haustiere an. Finder und Besitzer eines Tieres “kommunizieren” im Verlustfall allerdings nur anonym über das Internet. “Tierbesitzer müssen sich weiterlesen »

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Waldi und der Coitus interruptus

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Es ist schneller passiert, als man es verhindern kann. Trifft eine läufige Hündin auf einen Rüden, wird aus Spaß schnell ernst. Damit kein unerwünschter Nachwuchs dabei entsteht, versuchen Besitzer häufig panisch, die Tiere während des Geschlechtsaktes auseinander zu zerren.
Für die Vierbeiner kann dies dramatisch enden, wie Frau Dr. Tina Hölscher, Tierärztin der aktion tier e.V., erläutert: “Was viele nicht wissen: Der Rüde besitzt einen Penisknochen. Wenn während des Deckvorgangs die Schwellkörper des Penis zudem vergrößert sind, sitzt der Rüde in der Hündin regelrecht fest. Wird nun mit Gewalt versucht, die Tiere zu trennen, kann es zu schwersten Verletzungen im Genitalbereich bei Rüde und Hündin kommen.”

Möchte man die beiden nicht gefährden, hilft nur abwarten. Steht das Liebespaar bereits Hinterteil an Hinterteil, ist es ohnehin zu spät. Bis zur Lösung kann es 30 Minuten dauern. Danach hilft nur der Gang zum Tierarzt. Er kann beratend zur Seite stehen, und nun anstehende Möglichkeiten von “der Pille danach” bis zum Austragen der Welpen diskutieren.

Quelle: Die Tierschutzorganisation aktion tier - menschen für tiere e.V. ist mit 210.000 Mitgliedern und 200 Kooperationspartnern eine der größten Tier- und Artenschutzorganisationen Deutschlands.

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