Pfotenpflege schützt Hund und Katze im Winter

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Hamburg, 25.01.2007 – Damit Spaziergänge mit Hunden auch bei Eis und Schnee ein Vergnügen bleiben, hat die Stiftung für Tierschutz VIER PFOTEN einige Verhaltenstipps zusammengestellt. Auch Katzenbesitzer sollten ein paar Dinge beachten, damit ihr Liebling gesund durch die frostigen Tage kommt.
Die meisten Hunde lieben es, ausgelassen durch den Schnee zu toben. Eisklümpchen, Salz und Streusplitt jedoch können feine Risse in der Ballenhornhaut oder Scheuerstellen zwischen den Zehen verursachen. „Auch zunächst kleine Pfotenverletzungen können für die Tiere sehr schmerzhaft werden“, sagt Martina Schnell, Haustierexpertin von VIER PFOTEN. „Dazu kommt, dass Hunde nach einem Spaziergang oft ihre Pfoten sauber lecken und das Streusalz so in den Hundemagen gelangt – wo es zu Magenschäden führen kann.“

VIER PFOTEN empfiehlt deshalb folgende vorbeugende Maßnahmen:

Meiden Sie nach Möglichkeit gestreute Wege.
Cremen Sie die Pfotenballen Ihres Hundes vor dem Spaziergang mit Hirschtalg, Vaseline oder einer guten Pfotenschutzsalbe ein. So verhindern Sie, dass die Ballenhaut rissig wird. Es sollten jedoch keine Produkte verwendet werden, die Teebaumöl enthalten, denn es wirkt toxisch.
Damit sich keine Eisklumpen zwischen den Pfotenballen bilden, kann langes, überstehendes Fell zwischen den Zehen abgeschnitten werden. Oder Sie entfernen Schneeklumpen vorsichtig bereits während des Spaziergangs.
Nach dem Spaziergang können Sie Steinchen, Streusalz und Eis mit einem lauwarmen Fußbad von den Pfoten entfernen. Das ist übrigens auch für Katzen gut geeignet – sofern sie die Prozedur über sich ergehen lassen. Die meisten Katzen meiden jedoch gestreute Wege und kommen so kaum mit Streusalz in Berührung.

Und wenn die Hundepfoten bereits verletzt sind? Martina Schnell: „Hier hilft die regelmäßige Anwendung einer guten Heilsalbe oder ein Desinfektionsmittel. Damit das Tier nicht gleich alles wieder ableckt, können Sie ihm etwas zu knabbern geben, zum Beispiel einen Büffelhaut- oder Rinderhautkauknochen.“

Weitere Informationen bei VIER PFOTEN:
Beate Schüler, Pressesprecherin
Tel: 040/300 249-66
E-Mail: beate.schueler@vier-pfoten.de

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Mehr Toleranz für „Kampfhunde“

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Laut einer sozioland-Umfrage fühlen sich 58% der Hundehalter gelegentlich diskriminiert; die Mehrheit der Teilnehmer befürwortet einen verpflichtenden „Hundeführerschein“.

In einer breit angelegten Umfrage untersuchte sozioland, das Online-Meinungsportal der Respondi AG, die Meinung der deutschsprachigen Europäer zum Streitthema „Hundehaltung“. Die über 1.800 Teilnehmer/innen, unter Ihnen 84% Hundehalter, wurden zwischen Anfang September bis Mitte November 2006 unter anderem zum so genannten „Hundeführerschein“, dem Leinenzwang und zum Umgang mit auffälligen Hunden befragt.
Hundehaltung nur mit „Führerschein“
Erstaunliche 80% der Umfrageteilnehmer/innen waren der Meinung, „viele“ bis „sehr viele“ Hundehalter hätten ihren Hund nicht unter Kontrolle. Diese Einschätzung mag ein Grund dafür sein, warum 56% der Befragten es begrüßen würden, wenn die Erlangung des so genannten Hundeführerschein bereits vor der Anschaffung eines jeden Hundes verpflichtend wäre. Dennoch gaben über die Hälfte der befragten Hundebesitzer an, selbst keinen solchen Nachweis zu besitzen. Dies ist vermutlich auf die positive Selbsteinschätzung der Hundehalter zurückzuführen: stolze 85% von ihnen bewerteten ihre eigene Erfahrung in der Hundehaltung als „gut“ bis „sehr gut“.

Leinenzwang
Ein ewiges Streitthema bleibt der Leinenzwang: Während Umfrageteilnehmer/innen ohne Hund einen generellen Leinenzwang tendenziell befürworten, lehnt die große Mehrheit der Hundebesitzer diesen ab. Unter allen Umfrageteilnehmer/innen machten die Gegner des Leinenzwangs 65% aus, 52% der Befragten sind sogar davon überzeugt, dass Hunde erst durch Leinenzwang aggressiv werden.

Wie der Herr, so des Gescherr
In regelmäßigen Abständen ist in den Medien von Beißattacken aggressiver Vierbeiner zu lesen, die immer wieder zu heftigen Diskussionen über den Umgang mit so genannten „Kampfhunden“ führen. Nach wie vor gibt es keine eindeutige Definition für den Begriff „Kampfhund“. Daher wurden die Teilnehmer/innen der sozioland-Umfrage um eine persönliche Definition gebeten: Interessanterweise entfernten sich die Befragten von einer Definition, die sich an Rassen orientiert. Für 68% der Befragten ist ein Kampfhund, ein zum Kampf abgerichteter Hund. Nur 44% definierten einen Kampfhund als Hund, der zu diesem Zwecke gezüchtet wurde. 95% gaben weiterhin an, ein Hund werde erst durch falsche Erziehung aggressiv.

Diskriminierung von Hundehaltern
Die gesetzlihen Einschränkungen sowie das öffentliche Bild von Hunden, das u.a. von den Medien vermittelt wird, gehen nicht spurlos an den Hundebesitzern vorüber: Ganze 58% der Hundehalter fühlen sich gelegentlich diskriminiert, darunter vor allem Frauen. Bleibt zu hoffen, dass sich die blutigen Vorfälle nicht wiederholen und Personen ohne Hund den Vierbeinern und Ihren Haltern in Zukunft wieder aufgeschlossener gegenübertreten.

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Hunde fördern soziale Kontakte bei autistischen Kindern

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Autistische Kinder beschäftigen sich lieber mit einem Hund als mit sich allein. Das ist das Ergebnis einer Studie der Universität Leipzig. Darin wurde der Frage nachgegangen, ob autistische Kinder sich, wie bislang angenommen, lieber mit Gegenständen als mit Lebewesen beschäftigen.

Dr. Anke Prothmann von der medizinischen Fakultät der Universität Leipzig untersuchte mehrere Wochen lang 14 autistische Kinder im Alter von sechs bis 14 Jahren. Die Kinder konnten wählen, mit wem sie sich beschäftigten: Im Raum befanden sich Spielzeug, ein Hund und ein anderer Mensch.
Überraschenderweise suchten die Kinder am häufigsten und längsten aktiv den Kontakt zum Hund. Der anwesende Mensch wurde von ihnen weit weniger mit Aufmerksamkeit bedacht – auf dem 3. Platz landeten die bereitstehenden Spielzeuge.

„Die Beobachtung, dass autistische Kinder eindeutig soziale Kontakte mit Hunden der Selbstbeschäftigung vorziehen, ist eine wichtige Grundlage für weitere Forschungen“, erklärte Dr. Prothmann. „Der Einsatz einer Tiergestützten Therapie mit Hunden kann offensichtlich dazu beitragen, soziale Kontakte bei autistischen Menschen einzuüben. Vermutlich ist dies sogar eine relativ einfache und praktisch realisierbare Möglichkeit, die Fähigkeit zur zwischenmenschlichen Kommunikation nachhaltig zu verbessern“, so Prothmann weiter. (Quelle: IVH)

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Hund und Katz’ aus dem Tierheim …

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… bei älteren Alleinlebenden immer beliebter

Gemeinsam nicht mehr einsam: Immer mehr ältere allein stehende Menschen legen sich einen tierischen Partner zu, der ebenfalls keinen Anhang hat - einen Hund oder eine Katze aus dem Tierheim. Das ist das Ergebnis einer Studie des Mafo-Instituts und des Deutschen Tierschutzbundes über Tierheime in Deutschland.

Das Schwalbacher Marktforschungsinstitut hatte im Frühjahr 2006 eine Bestandsaufnahme über die Situation in fast 300 deutschen Tierheimen durchgeführt.

Die Auswertung der Ergebnisse zur Tiervermittlung ergab, dass im Vergleich zu anderen Personengruppen vor allem die Vermittlungen von Hunden und Katzen an ältere allein stehende Menschen in den letzten sechs Jahren deutlich zugenommen haben: bei Hunden um 13 Prozent, bei Katzen um 10 Prozent. Auch wenn dies Platz 2 in der Rangliste bedeutet; mit Abstand am beliebtesten sind Vierbeiner aus dem Tierheim immer noch bei Familien mit Kindern - hier gab es kaum Abweichungen im Vergleich zum Jahr 2000. Auf dem dritten Platz liegen jüngere Menschen ohne Kinder, an die übrigens auch zunehmend Katzen vermittelt werden. (Quelle: IVH)

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„Mit Hund nicht rund“: realistischer Vorsatz für 2007

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Statt Fahrstuhl fahren nur noch Treppen steigen, nach 18 Uhr weniger oder gar nichts mehr essen und das Auto öfter mal stehen lassen - meist überstehen solche Vorsätze noch nicht einmal den Januar. Um Herz- und Kreislauf zu aktivieren und dem Weihnachtsspeck keine lange Bleibe zu gewähren, ist der Hund ein idealer Trainingspartner. Mit dem vierbeinigen Sportpartner machen Walking, Jogging oder zügige Spaziergänge viel mehr Spaß.

„Gerade mittlere und größere Hunderassen laufen oft lieber, als dass sie nur spazieren gehen. Das liegt u.a. daran, dass unser Joggingtempo eher ihrem Lauftempo entspricht. Unser Spazierengehen ist für sie eher müdes Herumgehen“, so Doro Kühnau, Hundephysiotherapeutin aus dem bayerischen Maxhütte.

„Ist der Hund schon älter, sollte ein Tierarzt vor dem Lauftraining überprüfen, wie belastbar das Tier ist. Und unabhängig vom Alter von Hund und Halter wird zu Beginn des Trainings am besten zwischen lockerem Trab und Gehen gewechselt, jeweils für eine Minute“, so Dorau Kühnau weiter.

Folgende Tipps bereichern das Training:
• Damit Hund und Herrchen sich auf ein Tempo einigen können, leint man den Vierbeiner während des Trainings am besten immer wieder ab, so kann der Hund sein eigenes Tempo finden. Natürlich nur, wenn keine Leinenpflicht besteht.

• Kurze spielerische Einlagen lassen das Mensch-Hund-Duo die Anstrengungen vergessen, am besten zwischendurch Stöckchen werfen und zügig weiter gehen.

• Beim Laufen ist ein Brustgeschirr für den Hund ratsam, auch sollte die Leine so lang sein, dass der Halter sie sich um den Bauch binden und die Arme frei bewegen kann.

• Nicht mit dem Hund schimpfen, wenn nicht gleich alles klappt, sonst ist das Anziehen der Laufschuhe für ihn ein Vorbote für Unannehmlichkeiten.
„Für den Einstieg sind zwei- bis dreimal die Woche eine halbe Stunde Bewegung mit abwechselnden Trab- und Schrittintervallen ideal“, so Doro Kühnau, „steigern kann man sich immer noch.“ (Quelle: IVH)

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Der Hund: Tierische Unterstützung für Erwerbslose

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Hunde können helfen, das Lebensgefühl von Langzeitarbeitslosen zu verbessern. So lautet das Ergebnis einer Pilotstudie vom Psychologischen Institut an der Universität Bonn.

Viele Menschen, die ein Jahr oder länger erwerbslos sind, geraten mehr und mehr in eine soziale Isolation: Intensiver Kontakt zu Kollegen findet nicht mehr statt, die schlechtere finanzielle Situation führt zu einer Minderung der Möglichkeiten, am sozialen Leben teilzunehmen. Das Selbstwertgefühl sinkt.
Langzeitarbeitslose Hundehalter jedoch erleben die negativen Auswirkungen ihrer Situation nicht so stark, da sie deutlich mehr Zeit mit ihrem Tier verbringen.

„In der Krisensituation wird die Bindung an den Hund intensiviert; es tritt auch kein Verlust an Alltagsfreuden ein, im Gegenteil, sie werden verstärkt erlebt und wirken präventiv für resignative und depressive Stimmungslagen“, so Prof. Dr. Reinhold Bergler, der die Pilotstudie an der Uni Bonn betreute.

Der Vierbeiner wird hier zu einer wichtigen Quelle der Lebensfreude. Er gibt dem Langzeitarbeitslosen das Gefühl gebraucht zu werden. Durch regelmäßiges Gassi gehen mit dem Hund wird nicht nur der Tagesablauf in seinem festen Rhythmus gehalten, es wird auch durch Bewegung an der frischen Luft etwas für die Gesundheit getan. Und ganz nebenbei hilft das Tier sogar, Kontakte zu anderen Menschen zu knüpfen.

Und eins sollte man nicht unterschätzen: Ein Hund hat keine Vorurteile. Es ist ihm egal, ob sein Herrchen oder Frauchen arbeitslos ist und er lenkt den Blick auch in schweren Phasen des Lebens automatisch auf die schönen Seiten. (Quelle: IVH)

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Urlaub an der Ostsee: „Strand frei“ für Winterspaß mit Hund

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Strände satt für Mensch und Hund: In der kalten Jahreszeit können Hunde an vielen Ostseestränden herumtoben und sind nicht beschränkt auf einzelne Hundestrände, denn: Vielerorts werden außerhalb der Sommersaison die einschränkenden Strandverordnungen für Hunde aufgehoben. Für Hundebesitzer die perfekte Gelegenheit, sich und ihrem Vierbeiner einen erholsamen Winterurlaub am Meer zu gönnen.

Wie zum Beispiel im Ostseeheilbad Grömitz: „Vom 1. November bis zum 31. März können Hunde am gesamten Grömitzer Strand frei laufen“, so Mareen Krömer vom Tourismus-Service Grömitz.
Auch Rostock oder die Ostseebäder Binz und Kühlungsborn sind ideale Urlaubsziele für einen grenzenlosen Strandspaß mit Hund. Hier dürfen die Vierbeiner sogar vom 1. Oktober bis zum 30. April den Strand erobern.
Wichtig: Jedes Strandbad hat seine eigene Strandsatzung, in welcher der Aufenthalt von Hunden am Meer geregelt ist. Geht es an die Urlaubsplanung, sind die örtlichen Kurverwaltungen bzw. Touristeninformationen die beste Adresse, um rechtzeitig den hundefreundlichsten Urlaubsort zu finden.
Doch nicht nur am Meer geht es hundefreundlich zu. Viele Ferienwohnungen und -häuser sorgen für die passende Unterbringung von Mensch und Vierbeiner – wie Mareen Krömer bestätigt: „Grömitz wird von vielen Hundebesitzern besucht. In den meisten Unterkünften sind Hunde herzlich willkommen.“ (Quelle: IVH)

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